South Australia


Hauptstadt     Adelaide
(1836, ca. 1,1 Mio.)
Größe     984.000 qkm
Einwohner     3.155.400
Zeitzone     Eastern Standard Time
(GMT + 9,5)
Klima     An der Küste vergleichbar dem Mittelmeerklima, Kaltluftströme aus dem Süden können plötzliche Temperaturstürze von - 20 C° verursachen. Im Landesinneren hin zunehmend Halbwüsten-Binnenland-Klima.

Adelaide, die Eigenbezeichnung "Festival City" kommt nicht von ungefähr. 2000 fand im Februar / März in der Hauptstadt des Bundesstaates South Australia wieder das zweijährlich veranstaltete gösste Kultur-Festival der Region Asien/Pazifik statt. Das Adelaide Festival begeistert jeweils rund eine Million Besucher.

     

Kangaroo Island, die drittgrösste Insel Australiens ist etwa 145 km lang und 60 km breit und 16 km vom Festland entfernt. Heute nimmt der im Westen gelegene Flinders Chase Nationalpark 20 Prozent der Insel ein.

Von Seuchen, die vielen Tieren am Festland ein Todesurteil waren, wurde die Insel verschont. Ausserdem wurden wenig Haustiere aus anderen Kontinenten ausgesetzt, die andernorts zur Plage wurden. Kangaroo Island ist eine "Arche Noah der australischen Tierwelt".

An die Strände von Kingscote und Penneshaw kommen Zwergpinguine (Fairy Penguins) zu Ihren Nestern. Hier sind auch viele Pelikane zu finden. Weltberühmt ist das Seelöwen-Reservat mit rund 500 Tieren in der Seal Bay.

Im Flinders Chase Nationalpark werden wilde Känguruhs besonders zutraulich. Hier gibt es einen Zoo verkehrt: Känguruhs beobachten die Touristen. Der Rastplatz an der Ranger Station ist eingezäunt, damit Besucher in Ruhe vor den sehr zutraulichen Känguruhs rasten können. Mindestens genau so neugierig sind die Straussenvögel - die Emus. Echidnas, ein stacheliger Ameisenfresser, der etwa aussieht wie ein Igel, lassen sich dagegen seltener blicken. In den Eukalyptus-Bämen in der Nähe des Rastplatzes am Information Centre dösen Koalas. Während anderswo der Koala durch immer weiter schreitende Siedlungsräme vom Aussterben bedroht ist, besteht auf Kangaroo Island die Gefahr, dass sich zuviele Tiere die Futterquellen gegenseitig vernichten. Am Abend stehen die Chancen nicht schlecht Possums und Scnabeltiere zu sehen.