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Umlautschreibung bei [E]


§ 13: Für kurzes [E] schreibt man ä statt e, wenn es eine Grundform mit a gibt.

Dies betrifft flektierte und abgeleitete Wörter wie:
Bänder, Bändel (wegen Band); Hälse (wegen Hals); Kälte, kälter (wegen kalt); überschwänglich (wegen Überschwang)

E1: Man schreibt e oder ä in Schenke/Schänke (wegen ausschenken/Ausschank), aufwendig/aufwändig (wegen aufwenden/Aufwand).

E2: Für langes [e:] und langes [E:], die in der Aussprache oft nicht unterschieden werden, schreibt man ä, sofern es eine Grundform mit a gibt, zum Beispiel: quälen (wegen Qual). Wörter wie sägen, Ähre (≠ Ehre), Bär sind Ausnahmen.

§ 14: In wenigen Wörtern schreibt man ausnahmsweise ä.

Dies betrifft Wörter wie:
ätzen, dämmern, Geländer, Lärm, März, Schärpe

E: Zu unterscheiden sind gleich lautende, aber unterschiedlich geschriebene Wörter wie:
Äsche ≠ Esche; Färse ≠ Ferse; Lärche ≠ Lerche

§ 15: In wenigen Wörtern schreibt man ausnahmsweise e.

Das betrifft Wörter wie:
Eltern (trotz alt); schwenken (trotz schwanken)

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Erstellt von Dr. Roman Schneider. Inhaltliche Fragen an Dr. Klaus Heller. Copyright IDS Mannheim.