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LiechtensteinWirtschaft
Wirtschaft



Trotz der beschränkten, knappen Naturschätze hat sich Liechtenstein in einen Staat mit der blühenden, hochindustrialisierten Wirtschaft verwandelt, wo ein Privatunternehmertum mit dem bedeutenden finanziellen Sektor, mit hohem Lebensstandart dominiert. Niedrige Handelssteuern - der maximale Steuerssatz 18% - und elastische Bedingungen bei der Registrierung der Firmen haben daneben 73700 Holding-Gesellschaften angeregt, die nominellen Büros in Liechtenstein, zu gründen, berücksichtigend 30 % der staatlichen Einkommen. Die Steuer an diese Gesellschaften - die wesentliche Quelle der Einkommen des Budgets. Eine andere Quelle - der Produktionsausstoss der Briefmarken.

Das Land nimmt an dem traditionellen Bund mit Schweiz teil und verwendet den schweizerischen Franc wie die eigene Landeswährung. Importiert mehr 90 % der Energiequellen; es ist ein Glied des Europäischen Ökonomischen Bundes seit Mai
1995. Die Arbeitskraft betraegt 22891 (98), unter denen 13847 - die Ausländer, 8231 nach dem Austausch aus Österreich und Schweiz gekommen sind.

Die Arbeitskraft:    die Industrie, der Handel und die Bildung - 45 %;
     der Service - 53 %;
     die Landwirtschaft, die Fischerei, die Forstwirtschaft und die Gärtnerei - 2 % (1997)
Das Budget:    die staatlichen Einkommen - 424,2 Mln $,
     die Kosten 414,1 Mln $,

Dienstleistungssektor beträgt 77,2%, Industrie 22%, Landwirtschaft 0,8, Inflation - 1% , Arbeitslosigkeit - 2,8%, Bevölkerung-Wachstum - 1,1%, Kindersterblichkeit - 0,7%, die Zahl der Einwohner 469 pro km2. Im 19.Jahrhundert. war Liechtenstein ein Agrarland mit kleinen Bauernhöfen. Heute erzeugen wenige hundert Landwirtschaftsbetriebe viel mehr Produkte als früher. Sie sind mechanisiert und züchten spezial Kulturen für die Konservenfabriken. Es werden vorwiegend Spinat, rote und gelbe Rüben, Erbsen und Bohnen, Getreide angebaut. Auch die Vieh- und Geflügelhaltung ist sehr produktiv. Wichtigste Sonderkultur ist der Weinbau. Wichtigste Aussenhandelspartner: EU-Länder, USA(Export); Deutschland, Frankreich, USA (Import).
Ausfuhrgüter: Stahlerzeugnisse, Metalle, Maschinen, Transportmittel, chemische Produkte, Kunststoffe, Gummiprodukte, Stoffe, Kleidung, Keramika, Glas.
Einfuhrgueter: Mineralien, Metalle, Nahrungsmittel, Tabak, Maschinen, chemische Produkte, Konsumgüter.

Heute bietet das Fürstentum das Bild eines hoch entwickelten europäischen Kleinstaates. Ein modernes Straßennetz durchzieht das Land, es verbindet die 11 Gemeinden miteinander und mit den Nachbarländern und erschließt das Alpengebiet. Der Österreichische Bundesband leitet die Wien-Basel- und Wien-Paris-Züge durch das Territorium von Liechtenstein seit dem Ende des 19.Jahrhunderts. Das Hotel- und Gastgewerbe des Fürstentums schafft gute Voraussetzungen für einen intensiven Fremdenverkehr. Vom Luxusrestaurant und komfortablen Hotels über die einfache Gaststätte hin bis zu den Berghütten des Liechtensteinischen Alpenvereins sind alle Aufenthaltsmöglichkeiten für zahlreiche Touristen vorgesehen. Heute erzeugen wenige hundert Landwirtschaftsbetriebe viel mehr Produkte als früher. Sie sind mechanisiert und züchten Spezialkulturen für die Konservenfabriken. Es werden vorwiegend Spinat, rote und gelbe Rüben, Erbsen und Bohnen angebaut. Auch die Vieh- und Geflügelhaltung ist sehr produktiv.

In der Indusrie des Kleinstaates erfolgte eine Orientierung auf Präzisionsmaschinenbau, optische Indusrie und Herstellung von künstlichen Zähnen. Zu den über 50 Unternehmern der verarbeitenden Industrie gehören namhafte Firmen, die Hochvakuumapparate, Heizkessel und Verbrennungsanlagen sowie Textilien und Konserven erzeugen. Das Unternehmen "Hilti" ist nicht nur der größte Konzern in Liechtenstein, sondern auch gleichzeitig ein weltbekannter Hersteller von Befestigungssystemen für die Bauwirtschaft und Industrie.

Beträchtliche Einnahmen erzielt das Fürstentum aus dem Druck und dem Verkauf von Briefmarken.

Die Liechtensteiner Banken verwalten viele Milliarden Franken Kundengeld, ihr Aktienkapital spielt eine große Rolle für die hoch entwickelte Wirtschaft des Fürstentums.

Entnommen: The World Factbook 2000 - Liechtenstein

Dienstleistungssektor beträgt - 77,2%
Industrie - 22%
Inflation 1%
Arbeitslosigkeit - 0,7%
Bevölkerung-Wachstum - 1,1%
Kindersterlichkeit - 0,7%
Die Zahl der Einwohner pro Arzt - 469
Arbeitskraft - 22.891: Ausländerarbeiter - 13.847, Austauscharbeiter aus der Schweiz und Österreich - 8.231

Quelle: Deutsch-sprachige Länder / O.Kosmin, O.Gerassimowa. - M.: Prosweschtschenije, 1995. - S.199-200.
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letzte Änderung 06.05.2004