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sw_bildung.html
Bildungssystem der Schweiz


Die Zahl der Schülerinnen und Schüler und Studierenden betrug 1997/98 1 400 200, die von 77 615 Lehrkräften unterrichtet wurden. Die Gesamtzahl der Studierenden stieg bei der Mehrheit der 13 Hochschule an, am stärkten in der Pädagogischen Hochschule und in der Universität St.Gallen, sowie in der Universität Genf.

Die Gesamtzahl der Lehrstellen betrug 1998 161.707.

Nach der Verfassung von 1874 ist der Besuch einer Schule Pflicht. Doch die Bildung ist nicht Sache des Bundes, sonder von den Kantonen. Aus diesem Grund gibt es auch 26, teilweise verschiedene, Schulsysteme. Bestimmte Richtlinien ermöglichen aber trotzdem eine weitgehend gleiche und gute Ausbildung. Die Schulpflicht umfasst 9 Jahre. Sie umfasst eine Primärschule von fünf oder sechs Jahren und eine Sekundarstufe von vier oder drei Jahren. Die Sekundarstufe wird in Haupt-, Realschule und Gymnasium unterteilt. Dann gibt es grundlegende, mittlere und höhere berufsschulbildende Schulen und Fachhochschulen für technische, industrielle und kaufmännische Berufe, die mit einem Beufsabschluss oder einem Fachabitur abschließen. Die Schüler, die diese Angebote nicht wahrnehmen, können an einer Hochschule ihr Abitur machen und dann an Universitäten studieren. Das Abitur dauert in der Schweiz zwei oder drei Jahre.

1987 gingen 88,7 % der sechzehnjährigen noch zur Schule, besuchten also eine Hochschule oder machten eine schulische Ausbildung. 55,3 % aller Schüler gingen mit neunzehn noch zur Schule, das heißt sie besuchten Hochschulen oder Universitäten.

Auch die Universitäten sind Sache der Kantone. So besitzt die Schweiz kantonale Universitäten (also Universitäten, die von dem entsprechendem Kanton errichtet und finanziert werden) in Basel (seit 1460), Bern (seit 1834), Fribourg (seit 1889), Genf (seit 1873), Lausanne (seit 1890), Neucâtel (seit 1909) und natürlich in der größten Stadt des Landes, in Zürich (seit 1833). Da allerdings in den letzten Jahren immer mehr Menschen studiert haben, sind die Kantone auf Hilfe des Staates und auf die Hilfe der Kantone, die keine Universitäten haben, angewiesen. An den Schweizer Hochschulen studierten im Jahre 1987 knapp 77.000 Studenten, davon waren rund 11.000 Ausländer. Der hohe Ausländeranteil lässt sich durch den hohen Ausländeranteil im Land erklären, doch auch durch das gute Schulsystem, welches viele anzieht.

Neben den staatlichen Schulen gibt es auch eine Vielzahl von privaten Schulen, Universitäten und Internaten, die sich allerdings nur wohlhabendere Eltern für ihre Kinder leisten konnten, da diese sehr teuer sind.
Bildungsserver EDUCETH Schweiz - Fach Deutsch
Bildungsdirektion Kanton Zürich
Erziehungsdirektion des Kantons Bern

Hoch- und Fachschulen:
Universität St Gallen
Hochschule für Technik und Architektur Bern
Fachhochschule Solothurn
IKMI Institut für Klinische Mikrobiologie und Immunologie
Kantonsschule am Burggraben St.Gallen
Kreisschule Bechburg
Schule Petermoos
Studentenschaft der Universität St. Gallen
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letzte Änderung 06.05.2004