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SchweizGesellschaft
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Die Schweiz


ist ein kleiner Bundesstaat inmitten Europas mit einer Fläche von 41.000 km2 und 7 Millionen Einwohnern und Einwohnerinnen.

Jahrhunderte lang, das heißt vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, war die Schweiz in einem Verband kleiner Staaten zu einem Staatenbund zusammengeschlossen. Zu einem Bundesstaat wurde sie erst 1848, als sie sich mit recht eigenwilligen staatspolitischen Einrichtungen versah.

Parlamentarischer Bundesstaat seit 1848
Verfassung von 1848, revidiert 1874, mit zahlreichen Änderungen, neue Verfassung ab 1.1.2000
Parlament (Bundesversammlung): Nationalrat (200 Mitglieder) und Ständerat (mit 46 Mitgliedern)
Verwaltung: 20 Vollkantone und 6 Halbkantone
Unabhängigkeit: 1291 Ewiger Bund der drei Urkantone
Nationalfeiertag: 1.8. (Rütlischwur 1291)

Bundesrat; Bundespräsident(in); Auswärtige Angelegenheiten; Inneres; Justiz und Polizei; Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport; Finanzen; Volkswirtschaft; Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Beitritt der Schweiz zur EU

Verhandlungen hierüber sollen erst aufgenommen werden, wenn die innenpolitischen Voraussetzungen hierfür gegeben seien. 1992 wurde der Beitritt der Schweiz zum Europäischen Wirtschaftsraum in einem Referendum abgelehnt.

Kriminalitätsrate

Die Kriminalität, die laut Polizeilicher Kriminalstatistik von 1991 bis 1995 rückläufig war, 1996 um 8,87% und 1997 um 7,75% zugenommen hatte, war 1998 wieder leicht rückläufig.



sw_gesellsch.html


Der Schweizerische Bundesrat


Die Regierung der Schweiz besteht aus den sieben Mitgliedern des Bundesrats, die von der Vereinigten Bundesversammlung für eine vierjährige Amtsdauer gewählt sind (siehe Bundesratswahlen).

Der Bundespräsident ist nur für ein Jahr gewählt und gilt in dieser Zeit als Primus inter pares, das heisst Erster unter Gleichgestellten. Er leitet die Bundesratssitzungen und übernimmt besondere Repräsentationspflichten.

Im Jahr 2003 ist Herr Pascal Couchepin Bundespräsident der Schweiz.

  Pascal Couchepin

Geboren am 5. April 1942, heimatberechtigt in Martigny. In den Bundesrat gewählt als Vertreter des Kantons Wallis am 11. März 1998.

Freisinnig-demokratische Partei der Schweiz


Bundespräsident im Jahr 2001 ist Herr Kaspar Villiger .

  Kaspar Villiger

Geboren am 5. Februar 1941, heimatberechtigt in Sins + Pfeffikon. In den Bundesrat gewählt als Vertreter des Kantons Luzern am 1. Februar 1989.

Freisinnig-demokratische Partei der Schweiz


Für das Jahr 2001 hat Herr Bundespräsident Moritz Leuenberger dieses Amt inne.

  Moritz Leuenberger

Geboren am 21. Sept. 1946, heimatberechtigt in Rohrbach. In den Bundesrat gewählt als Vertreter des Kantons Zürich am 27. September. 1995.

Sozialdemokratische Partei der Schweiz


Im Jahr 2000 hatte Herr Adolf Ogi das Amt des Bundespräsidenten inne.

  Adolf Ogi

Geboren am 18. Juli 1942, heimatberechtigt in Kandersteg. In den Bundesrat gewählt als Vertreter des Kantons Bern am 9. Dezember 1987.

Schweizerische Volkspartei

Nachfolger von Bundesrat Leon Schlumpf. Bundespräsident im Jahre 1993; 2000; Vize-Präsident im Jahre 1992; 1999.


Parteien

Christlichdemokratische Volkspartei (CVP)
Evangelische Volkspartei (EVP)
Freiheits-Partei (FPS)
Freisinnig-Demokratische Partei (FDP)
Grüne Partei der Schweiz (GPS)
Landesring der Unabhängigen (LdU)
Lega dei Ticinesi/Lega
Liberale Partei (LP)
Partei der Arbeit der Schweiz (PdA)
Schweizer Demokraten (SD)
Schweizerische Volkspartei (SVP)
Sozialdemokratische Partei (SP)


Nationalrat

Der Nationalrat zählt 200 Mitglieder. Er vertritt das Schweizer Volk. Beim heutigen Bevölkerungsstand kommt auf je 35000 Einwohnerinnen und Einwohner 1 Sitz. Jeder Kanton und jeder Halbkanton bildet einen Wahlkreis, der mindestens eine Vertreterin oder einen Vertreter wählt, selbst dann, wenn seine Bevölkerung unter 35000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt.

In den Nationalrat kann jede stimmberechtigte Schweizer Bürgerin oder jeder stimmberechtigte Schweizer Bürger weltlichen Standes gewählt werden. Das Stimm- und Wahlfähigkeitsalter erreicht man mit 18 Jahren.

Die Wahlbeteiligung betrug 1971: 57 Prozent, 1975: 52 Prozent, 1979: 48 Prozent, 1983: 49 Prozent, 1987: 47 Prozent, 1991: 46 Prozent, 1995: 42 Prozent, 1999: 43.4%. Im Jahr 1995 konnten sich erstmals Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer an den Wahlen beteiligen. Der Nationalrat wird alle vier Jahre, und zwar am vorletzten Sonntag im Oktober gewählt.


Ständerat

Der Ständerat setzt sich aus 46 Vertreterinnen oder Vertretern der Schweizer Kantone zusammen. Jeder Kanton wählt zwei, jeder Halbkanton (AI/AR, BL/BS, NW/OW) eine Vertreterin oder Vertreter. Zürich mit über 1 Million Einwohnerinnen und Einwohnern wählt ebenso zwei Vertreterinnen oder Vertreter wie der Kanton Uri, der rund 36'000 Einwohnerinnen und Einwohner zählt.

40 Mitglieder des Ständerats werden gleichzeitig mit dem Nationalrat gewählt, die Vertreterinnen oder Vertreter der Kantone Zug und Graubünden jeweils ein Jahr vor den Nationalratswahlen. In Appenzell Innerrhoden wählt die Landsgemeinde (Versammlung aller Stimmbürger) die Ständevertretung jeweils im April vor den Nationalratswahlen. Im Kanton Obwalden gilt für 1999 eine Regelung, die das Mandat des bereits im April 1998 gewählten Vertreters verlängert.


Kantone

 Aargau
 Appenzell Ausserrhoden
 Appenzell Innerrhoden
 Basel-Landschaft
 Basel-Stadt
 Bern
 Freiburg
 Genf
 Glarus
 Graubünden
 Jura
 Luzern
 Neuenburg
   Nidwalden
 Obwalden
 Schaffhausen
 Schwyz
 Solothurn
 St. Gallen
 Tessin
 Thurgau
 Uri
 Waadt
 Wallis
 Zug
 Zürich



Der schweizerische Föderalismus

Die Schweiz ist, vom Staatsaufbau her betrachtet, das verkleinerte Gegenstück der USA: So wie die USA eine Vereinigung von Staaten sind, ist die Schweiz eine Vereinigung von Kantonen. Es gibt also einen Staat Schweiz und 26 kantonale Gliedstaaten. Der schweizerische Föderalismus unterscheidet sich von anderen politischen Systemen durch die Rechtsnatur seiner Gliedstaaten, besonders durch alle Eigenarten, welche diese von bloßen Verwaltungskreisen, wie etwa den Départements in Frankreich, unterscheiden.



sw_chronik.html
Chronik


vor 52000 Jahren   Höhlenmalereien und Werkzeuge die in Schaffhausen gefunden wurden, lassen sich eindeutig auf die Steinzeit zurückführen
vor 42000 Jahren   zum ersten mal ließen sich Jäger und Sammler in der Region der heutigen Schweiz nieder
15000 v. Chr   (nach der letzten Eiszeit); die Menschen dringen tiefer in das Gebiet ein, welches damals noch mit Wald bedeckt war
3000 v. Chr.   (Bronzezeit); mit aus Eisen hergestellten Werkzeugen wurden kleine Teile des Waldes gerodet - man legte Siedlungen an und begann das Landesinnere zu besiedeln neben dem Mittelland begann sich auch das Gebiet der heutigen Jura zu besiedeln im Norden und im Westen lebten die keltischen Helvetier und im Osten die Rätier (von diesen beiden Stämmen stammen die Schweizer ab)
58 v. Chr.   die Helvetier wollen Land jenseits der Jura erobern und brechen mit 400000 Mann auf in Autun (Frankreich) trafen sie auf Julius Cäsar, 290000 Helvetier starben
1291   eigentliche Gründung der Schweiz, durch Arnold von Mechtental, Walter fürst und Werner Stauffacher - sie vereinigen Schwyz, Uri und Unterwalden Ş Ziel: versuch sich gegen die Österreicher zu wehren, die immer tiefer in die Schweiz eindrangen
1315   Österreicher können gestoppt werden
1332   Luzern schloß sich den drei Urkantonen an Ş in den folgenden Jahren schließen sich immer mehr Kantone an
1386   Herzog Leopold III. von Österreich fällt in einer Schlacht gegen die Schweiz
1516   Reformation, Schweiz bleibt während des dreißigjährigen Krieges neutral
1789-1799   französische Revolution Ş es kommt auch in der Schweiz zu Aufständen
1798   gesamte Schweiz wird von den Franzosen besetzt und in einen Einheitsstaat umgewandelt
1803   Napoleon wandelt die Schweiz wieder in eine Eidgenossenschaft um (19 Kantone)
1848   durch Volksabstimmung wird aus dem Staatenbund ein Bundesstaat
1870-1945   während des dreißigjährigen Krieges und während der beiden Weltkriege bleibt die Schweiz neutral und organisiert Hilfeleistungen für alle Staaten
1948   Beitritt in die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization - Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur)
1963   17. Mitglied im Europarat
1971   Frauenstimm- und Wahlrecht wird auf Bundesebene eingeführt
1991   feierte die Schweizer Eidgenossenschaft 700 jähriges Bestehen

Bastian Kläber












Regierung:
Der Schweizerische Bundesrat
Der Nationalrat
Die Bundesverwaltung
Der Ständerat

Parteien:
Freisinnig Demokratische Partei (FDP)
Schweizerische Volkspartei (SVP)
Sozialdemokratische Partei (SP)

Medien:
Zeitungen
Magazine

Fernsehen:
SF 2
StarTV
Viva Swizz
TSR 1
TSR 2
TSI 1
TSI 2
Teleclub

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letzte Änderung 06.05.2004