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 Russland Geschichte


Armut und Reichtum
Kein anderer Zar auf Russlands Thron packt selbst so viel an wie Peter der Große. Für ihn hat das Handwerk goldenen Boden. Er weiß genau, was Russland fehlt - eine blühende Industrie und Unternehmergeist.

Einfache Unterkünfte in Sibirien
Kirche als Zielscheibe
Russland ist ein Agrarland. Die Bevölkerung durch ständige Steuern ohne Hoffnung, die nur die Kirche oder Almosen spenden kann. Ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber noch Schlimmeres steht bevor. Die Kirche selbst wird zur Zielscheibe des Zaren. Mit einem Ukas rückt Peter den Schätzen und den Besitzungen des mächtigen Dreifaltigkeitsklosters zu Leibe. Er selbst hatte in früheren Jahren gerade dieses Kloster immer wieder reich beschenkt. Zweimal hatte es ihm als Zuflucht gedient. Jetzt wird es eine sprudelnde Geldquelle.
Schicksal der Bauern
Doch das ist immer noch nicht genug. Die Kriege, der Bau der neuen Hauptstadt sind ein Fass ohne Boden. Mit einem Federstrich besiegelt Peter das Schicksal von fast sechs Millionen leibeigenen Bauern - für 150 Jahre. Sie müssen von nun an eine Kopfsteuer entrichten und da sie selbst nichts haben, geraten sie immer mehr in Abhängigkeit ihrer Herren. Selbst im fernsten Winkel Sibiriens werden Steuerflüchtlinge aufgespürt.

Practvolle Residenzen an der Ostsee
Königliche Eitelkeiten
Im fernen Petersburg wächst dagegen ein Märchen am Meer heran, der Peterhof. Der russische Beitrag im Wettbewerb königlicher Eitelkeiten. Vor allem die Zarinnen nach Peter haben diesen Traum des großen Vorfahren ständig ausgeschmückt. Der große Meereskanal führt direkt zur Ostsee, an deren Ufer Peters Lieblingsdomizil liegt. Das Schlösschen Mon Plaisir ist eine weitere Sommerresidenz des Zaren. Angesichts des Prunks späterer Paläste ist die Inneneinrichtung geradezu einfach.
Tor zur Welt
An den Ufern des Meeres träumt der Zar von einer großen Flotte. Schon in seiner Jugend unternahm er erste Segelversuche - jetzt entwirft er Pläne für Größeres. In den Niederlanden hatte er selbst das Schiffbauerhandwerk erlernt. Er weiß, was die Vorherrschaft auf dem Meer für Russland bedeuten kann. Sein Sankt Petersburg soll das Tor zur übrigen Welt sein. Fremde Schiffe bringen auf seinen Wunsch kostbare Gegenstände nach Russland. Später bereichern sie die glanzvollen Sammlungen der Eremitage - auch ein Stück Zarengold und Erbe Peters.
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Glanz und Blut
Russland im 16. Jahrhundert. Die Kirchen des Moskauer Kremls erstrahlen bereits in ihrer ganzen russischen Pracht. Woher kam das Gold der Zaren?
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Unbekannte Moskowiter
Iwans Aufstieg
Expansionspläne
Schreckensherrschaft
Die Akte Stroganow
Schätze und Intrigen
Ende des 17. Jahrhunderts nimmt mit Peter dem Großen ein neuer, starker Mann die Zügel in die Hand. Er verleiht dem Land imperiale Züge und legt einen weiteren Grundstein für das Zarenvermögen.
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Peter der Große
Verordnungen und Siege
Eisen und Gold
Neue Geldquellen
Armut und Reichtum
Paläste und Expeditionen
Rausch und Elend
Der Krieg Russlands gegen Napoleons Truppen hatte auch Moskau schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Eroberung der Stadt hatten es die Franzosen besonders auf die Kunstschätze im Kreml abgesehen. St. Petersburg blieb verschont.
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Goldrausch
Krieg gegen Napoleon
Die Transsib
Die Fabergés
Der Untergang
Bildergalerie (288 KB)
Goldene Zeiten: die wichtigsten und schönsten Schätze der Zaren.
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Russische Schätze
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