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 Russland Geschichte


Schreckensherrschaft
Die Verbindungen zum englischen Königshof gestalten sich sehr eng - wie eng, das kann man heute noch an den streng behüteten kostbaren Gastgeschenken in der Moskauer Rüstkammer ablesen. Ein Vermögen ist hier versammelt.

Residenz in Alexandrowsk, Gefäß mit Reitergravur
Neue Residenz
Die Gier nach Gold, seinem Gold, treibt Iwan zu merkwürdigen Schritten. In einer Nacht- und Nebelaktion verlässt er den Moskauer Kreml. Alle Schätze wurden zuvor auf Schlitten und Wagen verladen. Auch die Heiligtümer der Kirchen packte er ein. Nur wenige wissen, wohin er will. In Alexandrowsk - zwei Tagesmärsche von Moskau - lässt er sich nieder, umgeben von all seinen Reichtümern, die er überall versteckt. Er bezieht eine neue Residenz in den russischen Wäldern. Ein kleines Goldgefäß mit der Gravur eines Reiters ist die einzig sichtbare Erinnerung daran, was nun passiert.
Iwans Polizei
Schwarzgekleidete Männer, zu Pferde und mit einem Hundekopf als Zeichen unterwürfiger Treue, schwärmen von Alexandrowsk aus - im Namen des Zaren. Man nennt sie Opritschniki, Iwans Polizei. Sie rauben und plündern, foltern und töten. Niemand weiß, warum. Eine Schreckensherrschaft nimmt ihren Lauf. Hinter einer unscheinbaren Tür in Alexandrowsk verschwinden die geraubten Dinge - auch aus Kirchenbesitz. Nur wenige Stücke sind aus dieser Zeit erhalten geblieben. Allein ihr Anblick lässt ahnen, welch Kostbarkeiten in die Schatzkammer des Zaren gelangen.

Iwans Buch, Landschaft im Ural
Blutiges Gold
Es ist eine schreckliche Zeit. Iwans Folterknechte kennen keine Gnade. Blutig ist das Gold dieses Zaren. Iwan der Schreckliche. Am Ende seiner Regierungszeit wird er ein ausgeraubtes Land hinterlassen und ein dickes Buch: das Verzeichnis seines Zarenschatzes. In Alexandrowsk aber erwartet er die Huldigungen seiner Untertanen. Und sie kommen.
Sagenhaftes Land
Der schreckliche Iwan, ein Wahnsinniger, der neue Schachzüge ersinnt. Der Sieg jenseits der Wolga hat zwar seine Schatzkammer aufgefüllt, doch er will mehr. Was hält das Land am Ural verborgen? Immer neue Gerüchte über unermessliche Schätze dringen nach Moskau. Abenteurer berichten vom sagenhaften Land Mangaseja, wo es Gold und Edelsteine zuhauf geben soll. Doch niemand weiß etwas Genaueres. Aber des Zaren Vorstellungskraft ist grenzenlos.
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Glanz und Blut
Russland im 16. Jahrhundert. Die Kirchen des Moskauer Kremls erstrahlen bereits in ihrer ganzen russischen Pracht. Woher kam das Gold der Zaren?
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Unbekannte Moskowiter
Iwans Aufstieg
Expansionspläne
Schreckensherrschaft
Die Akte Stroganow
Schätze und Intrigen
Ende des 17. Jahrhunderts nimmt mit Peter dem Großen ein neuer, starker Mann die Zügel in die Hand. Er verleiht dem Land imperiale Züge und legt einen weiteren Grundstein für das Zarenvermögen.
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Peter der Große
Verordnungen und Siege
Eisen und Gold
Neue Geldquellen
Armut und Reichtum
Paläste und Expeditionen
Rausch und Elend
Der Krieg Russlands gegen Napoleons Truppen hatte auch Moskau schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Eroberung der Stadt hatten es die Franzosen besonders auf die Kunstschätze im Kreml abgesehen. St. Petersburg blieb verschont.
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Goldrausch
Krieg gegen Napoleon
Die Transsib
Die Fabergés
Der Untergang
Bildergalerie (288 KB)
Goldene Zeiten: die wichtigsten und schönsten Schätze der Zaren.
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Russische Schätze
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