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 Russland Geschichte


Expansionspläne
Wieder nach Moskau hinter die dicken Kremlmauern zurückgekehrt, schmiedet Iwan Pläne. Er muss ein Zeichen setzen - den Brand vergessen lassen und seinem Volk eindrucksvoll zeigen, dass er der Zar ist.

Festung Kasan, "Kasaner Mütze"
Moskau soll wachsen
Ein Feind muss besiegt werden - das Khanat Kasan. Hier herrschen Tatarenfürsten, flinke Reiter, Muselmanen. Ein Bollwerk, das eine Expansion nach Osten bislang unmöglich machte, in Gebiete, aus denen immer wieder geheimnisvolle Nachrichten nach Moskau gedrungen waren. Kasan war eine trutzige Festung. Mit zahlreichen Wehrtürmen und meterdicken Mauern. Sie hatte bereits vielen Anstürmen aus Moskau standgehalten. Für die orthodoxen Moskauer lebten hier - jenseits der Wolga - zudem Heiden, die dringend zum Christentum bekehrt werden mussten. Doch nicht nur das.
Kasan fällt
Hinter den starken Mauern vermutet Iwan - wie schon seine Vorfahren reiche Schätze. Beute aus vielen Jahrzehnten tatarischer Vorherrschaft. Mit Hilfe deutscher Mineure gelingt das Unglaubliche. Im Jahr 1552 fällt die Tatarenfestung Kasan. Die kostbare "Kasaner Mütze", die Krone des geschlagenen Tatarenkhans, findet den Weg in Iwans Schatzkammer. Und die Kirche erhält wertvolle Dankesgaben für den Sieg über die reichen Heiden. Denn bei seinem Erfolg, so will es die Legende, habe Iwan eine wundertätige Ikone, die der Gottesmutter vom Don, geholfen. Er trug sie in seiner Satteltasche.

Zwiebeltürme der Basilius-Kathedrale
Ungeahnte Möglichkeiten
Die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz in Moskau ist eine weithin sichtbare Danksagung für den Sieg. Was bedeutet dieser Erfolg tatsächlich für Moskau? Er eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Der Weg zum Ural ist frei, dorthin, wo noch kaum ein Mensch seinen Fuß gesetzt hat. Aber sagenhafte Geschichten von großen Reichtümern beflügeln die Phantasie.
Macht und Reichtum
Kasan ist ausgeraubt, die Schatzkammern nach dem Brand des Kremls neu gefüllt. Was kann seine Macht und seinen Reichtum noch steigern? Schon lange fühlt er sich von Verrätern umgeben. Nur wenige genießen sein Vertrauen. Will sich nicht jeder nur an seinen Schätzen bereichern? Soll er nicht alles zusammenraffen und aus Moskau verschwinden?
Lukratives Unternehmen
Ein Zwischenfall im Norden seines Reiches lenkt ihn vorerst von diesem Vorhaben ab. Bei Archangelsk ist der englische Seefahrer Chancellor gestrandet. Die Nachricht elektrisiert den Zaren. Der Fremde hat ein Schreiben von Elisabeth I. in der Tasche. Ein für Iwan äußerst lukratives Unternehmen nimmt seinen Lauf. Die moskowitisch-englische Handelskompagnie entsteht. Schon bald bezieht sie in Moskau ein eigenes Haus.
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Glanz und Blut
Russland im 16. Jahrhundert. Die Kirchen des Moskauer Kremls erstrahlen bereits in ihrer ganzen russischen Pracht. Woher kam das Gold der Zaren?
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Unbekannte Moskowiter
Iwans Aufstieg
Expansionspläne
Schreckensherrschaft
Die Akte Stroganow
Schätze und Intrigen
Ende des 17. Jahrhunderts nimmt mit Peter dem Großen ein neuer, starker Mann die Zügel in die Hand. Er verleiht dem Land imperiale Züge und legt einen weiteren Grundstein für das Zarenvermögen.
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Peter der Große
Verordnungen und Siege
Eisen und Gold
Neue Geldquellen
Armut und Reichtum
Paläste und Expeditionen
Rausch und Elend
Der Krieg Russlands gegen Napoleons Truppen hatte auch Moskau schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Eroberung der Stadt hatten es die Franzosen besonders auf die Kunstschätze im Kreml abgesehen. St. Petersburg blieb verschont.
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Goldrausch
Krieg gegen Napoleon
Die Transsib
Die Fabergés
Der Untergang
Bildergalerie (288 KB)
Goldene Zeiten: die wichtigsten und schönsten Schätze der Zaren.
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Russische Schätze
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