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RusslandGesellschaft
meldung_wahlen2003.htm
30.07.2003 Studie erforscht Stimmung am Vortag der Wahlen


Über zehn Jahre sind seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion verstrichen. In den nächsten Monaten stehen zuerst Parlaments-, dann die Präsidentschaftswahlen an. Wie ist die Stimmung im Land? Steht die russische Bevölkerung noch hinter der Demokratie? Wen wird sie wählen? Diesen Fragen ging das Institut für Sozialforschung der Russischen Akademie der Wissenschaften Anfang Juli nach. Die nun vorliegende Studie ist äußerst aufschlussreich.




meldung_strassenkinder.html
23.04.03: Projekt Phoenix - Halt für ehemalige Straßenkinder



    Sergej wurde auf einer Bahnstation namens Elektrougli geboren. Andrej hat sich aus Moldawien nach Moskau durchgeschlagen, ist 14 und früher nie auf einer Schule gewesen. Die sechsjährige Jana lebte mit ihrer Mutter auf dem "Platz der drei Bahnhöfe" in Moskau, seit sie zwei war. Maxim erzählt manchmal, wie er streunende Hunde fing, wenn er Hunger hatte.




meldung_waisenhaus.html
16.11.01: Eine große Ersatzfamilie



    Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch veröffentlichte 1998 einen erschreckenden Bericht über die Verwahrlosung in staatlichen russischen Waisenhäusern. Im selben Jahr ergriff Valentina Borodina, Ehefrau des ehemaligen Kreml-Verwaltungschefs Pawel Borodin, die Initiative: Sie gründete das erste private Waisenhaus in Russland.





ru_gesellschaft.html
© Golovin V.A. - Kirov, 1999-2000.

Boris Nikolajewitsch Jelzin (Russland) Butko (Sibirien) 1.2.1931

Bauersohn russischer Nationalität. Am Politechnikum des Urals zum Bauingenieur ausgebildet; mit 32 Jahren Chef eines großen Baukombinats, 1. Sekretär der Kommunistischen Partei im Gebiet Swerdlowsk (1976 - 1985). Er ist im April 1985 nach Moskau gerufen worden und dort Leiter der Abteilung für Bauangelegenheiten im ZK der KPDSU geworden. Kurz darauf Beförderung zum Sekretär des ZK und im Oktober 1985 zum Parteichef von Moskau, wird gleichzeitig Kandidat des Politbüros. Im Februar 1988 wird er als Parteichef und als Kandidat des Politbüros abgesetzt; im März wird er in Moskau zum Abgeordneten im Kongress der Volksdeputierten gewählt. Im Frühjahr 1990 wird er in Swerdlowsk in den Volkskongress der Russischen SFSR und am 25.5. im dritten Wahlgang zu dessen Vorsitzendem gewählt. Bei den ersten freien, geheimen und direkten Wahlen am 12.6.1991 wird er bereits im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit zum Präsidenten gewählt. Er entmachtet Gorbatschjow durch das am 12.12.1991 vom russischen Parlament ratifizierte Minsker Abkommen über die Schaffung der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), das zugleich das Gründungsdokument der Sowjetunion vom 30.12.1992 außer Kraft setzt, und wird Vorsitzender des Rates der GUS-Präsidenten (19.1.1996) im Amt bestätigt. Im Mai 1999 scheitert ein Amtsenthebungsverfahren gegen Jelzin, da in der Duma die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit in allen fünf Anklagepunkten nicht zustande kommt. Vor allem die Kommunisten hatten Jelzin u.a. für den Tscheschenien-Krieg und die Auflösung der damaligen Sowjetunion zur Verantwortung ziehen wollen. Dezember 1999 verließ er seinen Präsidentenposten.

Regierungschef: Wladimir Putin seit 16.8.1999, seit 26.3.2000 der russische Präsident.

Putin, Wladimir Wladimirowitsch
(Russland), Leningrad 7.10.1952; seit 1999 Ministerpräsident, seit 2000 Präsident Russlands

Absolvent der juristischen Fakultät der Leningrader Universität. 1975 beginnt er seine Tätigkeit in der Ersten Hauptabteilung des KGB, der Auslandsspionage. 17 Jahre arbeitet er im KGB bzw. in der militärischen Aufklärung GRU des Generalstabes, viele Jahre davon in der DDR. Anfang der 90er Jahre quittiert er den Dienst und wird Berater des St.Petesburger Bürgermeisters Anatoli Sobtschak, der ihn schließlich zu seinem Stellvertreter macht. Als Sobtschak 1996 nicht wiedergewählt wird, geht Putin nach Moskau und wird im August stellv. Kanzleileiter von Präsident Jelzin, im März 1997 stellv, und von Mai bis Juli 1998 erster stellv. Leiter der Administration des Präsidenten. Dann ernennt Jelzin ihn zum Direktor des Inlandsgeheimdienstes FSB. Als dieser ihm in Personalunion auch noch das Sekretariat des Jelzin zugeordneten Sicherheitsrates überträgt, wird Putin zu einer der mächtigsten Figuren im Machtzentrum. Am 9.8.1999 wird er von Jelzin, der zuvor Regierungschef Stepaschin entlassen hatte, zum kommissarischen Ministerpräsidenten ernannt und am 16.8. von der Duma bestätigt. Putin ist der vierte russische Premier in 17 Monaten. Die Staatsduma bestätigt am 18. August 1999 mit 232 gegen 84 Stimmen bei 17 Enthaltungen Putin als neuen Ministerpräsidenten. In dem neuen, nur auf sehr wenigen Posten veränderten Kabinett wird Jurij Tschaika, der am 29. Juli 1999 von seinem Amt als geschäftsführender Generalstaatsanwalt entbunden worden war, neuer Justizminister. Der ehemalige KGB-Auslandsagent Putin wie sein Vorgänger Stepaschin ein loyaler Gefolgsmann Jelzins und dessen Wunschkandidat als Nachfolger im Präsidentenamt, verspricht die Schaffung der Verteidigungsfähigkeit des Landes und die Durchführung freier und fairer Wahlen.


MINISTERPRÄSIDENTEN 1999

Primakow, Jewgenij Maksimowitsch (Russland),
Kiew 29.10.1929; seit 1996 Außenminister, Ministerpräsident (1998 - 1999)

Aufgewachsen in Tiflis, studiert er am Moskauer Orient-Institut und erwirbt später an der Moskauer Staatsuniversität den Doktor der Wirtschaftswissenschaften. Seit 1956 ist er als Journalist tätig, zunächts beim Staatskomitee für Rundfunk und Fernsehen (zuletzt Chefredakteur), 1962-70 beim Parteiorgan Prawda als Korrespondent für die Länder des Nahen und Mittleren Ostens. Ab 1970 ist er stellv. Direktor des Moskauer Instituts für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen (Imemo), der Diplomatenschule der UdSSR, 1977-85 Leiter des Orient-Instituts der Akademie der Wissenschaften und anschließend Direktor des Imemo. Im Zuge der institutionellen Reformen von Michail Gorbatschow rückt er 1989 in den sowjetischen Kongress der Volksdeputierten und in den Obersten Sowjet der UdSSR ein, der ihn bei seiner konstituierenden Sitzung zu seinem Vorsitzenden wählt. In dieser Funktion wird er auch zum Vollmitglied des ZK der KPdSU und Kandidaten des Politbüros ernannt. Mit dem weiteren Umbau der Zentralorgane holt ihn Gorbatschow 1990 in den Präsidialrat, wo er als einer der Architekten der neuen Außenpolitik gilt und der Ideologie des Revolutionsexports eine Absage erteilt. Vor dem Golfkrieg versucht er Ende 1990 als Sondergesandter vergeblich, einen Waffengang zu vermeiden. Als nach dem Putschversuch im August 1991 Gorbatschow den Geheimdienst KGB aufteilt, bleibt P.Chef der Spionageabwehr und wird in dieser Funktion 1992 in den neugegründeten Nationalen Sicherheitsrat berufen, in dem er im November 1994 gegen die Militärintervention in Tschetschenien stimmt. Nach der Entlassung von Andrej Kosyrew wird P. am 9.1.1996 neuer Außenminister. Am 11. September 1998 bestätigt die Staatsduma mit 317 gegen 63 Stimmen bei 15 Enthaltungen den bisherigen Außenminister und früheren Leiter des Auslandsgeheimdiensts Jewgenij Primakow als neuen Ministerpräsidenten, der sich für eine grundsätzliche Fortsetzung der Wirtschaftsreformen ausspricht.

Stepaschin, Sergej Wladimirovitsch (Russland),
Port Arthur 2.3.1952; seit 1999 Ministerpräsident

Als Sohn eines Seeoffiziers auf der sowjetischen Militärbasis in China geboren. Zwischen 1973 und 1990 dient er bei den Truppen des Innenministeriums, zuletzt im Rang eines Generalleutnants. In dieser Zeit absolviert er die Militärpolitische Akademie in Leningrad (Jurist) und lehrt später an der Militärhochschule. Ende der 80-er Jahre nimmt er an der Niederschlagung von Protestaktionen der Unabhängigkeits- und Demokratiebewegungen in mehreren Sowjetrepubliken teil. 1990 läßt er sich in den Obersten Sowjet wählen, wo er zeitweise den Sicherheitsausschuß leitet. Als einer der Verteidiger des Weißen Hauses währen des Putsches 1991 kommt er mit Jelzin in Kontakt, der ihn noch im selben Jahr zum Stellvertretenden Generaldirektor des Inlandsgeheimdienstes FSB (aus dem sowjetischen KGB hervorgegangen) macht, und an deren Spitze er 1994 aufsteigt. 1995 wird er Chef der russischen Spionageabwehr, tritt jedoch wegen Pannen im Tschetschenien-Krieg, zu dessen entschiedensten Befürwortern er gehörte, zurück. Wenig später wird er Berater Jelzins im Kreml, 1997 Justizminister, 1998 Innenminister und im April 1999 Erster Stellvertreter von Regierungschef Jewgenij Primakow. Nach dessen Rücktritt wird Stepaschin, treuer Weggefährte Jelzins, von diesem als Nachfolger vorgeschlagen und am 19.Mai 1999 von der Staatsduma mit überraschend deutlicher Mehrheit zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Die Staatsduma bestätigt mit 301 gegen 55 Stimmen den von Jelzin nominierten Stepaschin als neuen Ministerpräsidenten. 14 Minister behalten ihre Ämter. Nach nur dreimonatiger Amtszeit wird er von Jelzin am 9. August 1999 überraschend entlassen und durch Wladimir Putin ersetzt.

Igor Iwanow, 1946; seit 1998 Außenminister

Nach dem Studium am Fremdspracheninstitut in Moskau ist er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Weltwirtschaft tätig, dessen stellvertretender Leiter der spätere Ministerpräsident Jewgenij M.Primakow war. 1973 wechselt er in den diplomatischen Dienst und geht als Mitarbeiter der Handelsvertretung der UdSSR nach Spanien. 1983 kehrt er zurück und steigt im Außenministerium auf : zuerst in der 1. Europäischen Abteilung, dann als Berater und Stabschef des sowjetischen Außenministers Schewarnadse. Ende 1991 wird er abermals nach Madrid entsandt, diesmal als Botschafter der Russischen Föderation. Seit 1994 erster stellvertretender Außenminister, zunächst unter Andrej Kosyrew, dann unter Primakow. Iwanow, der als Balkankenner gilt und Russland bei den Friedensgesprächen in Dayton vertrat, wird am 11.9.1998 unter Ministerpräsident Primakow neuer Außenminister. Auch unter dessen Nachfolger Stepaschin (ab 12.5.1999) bleibt er im Amt.


Populäre Präsidentschaftskandidaten


Juri Luschkow,
1936; seit 1992 Oberbürgermeister von Moskau,
Präsidentschaftskandidat

Nach dem Studium der Ingenieurwissenschaften arbeitet er in der Forschung und wechselt 1964 ins Ministerium für Chemische Industrie. 1987 holt ihn der damalige Moskauer Stadtparteichef Jelzin ins Rathaus. 1992 wird Luschkow Moskauer Oberbürgermeister. Er gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Präsidentenwahl im Sommer 2000. 1999 organisierte Luschkow den Wahlblock "Vaterland-Ganz Russland".

Gennadij Sjuganow,
1944 ; seit 1993 Vorsitzender der KP, Präsidentschaftskandidat

Absolvent der physikalisch-mathematischen Fakultät des Pädagogischen Instituts in Orjol. 1966 tritt er der KPdSU bei und wird im Jahr darauf Komsomol-Funktionär in Orjol. Ab 1974 u.a. Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda des Gebietskomitees der Partei. 1978-81 setzt er sein Studium an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften fort und hat anschließend bis 1983 einen Lehrstuhl für Philosophie inne. Ab 1983 ist er in der ideologischen Abteilung der ZK der KPdSU in Moskau tätig. Als die UdSSR zerfällt, ist er 1990 einer der maßgebenden Initiatoren einer eigenständigen KP, an deren Spitze er 1993 gewählt wird. Seitdem gehört er der Staatsduma an. 1996 unterliegt er bei den Präsidentschaftswahlen gegen Jelzin. Sjuganow gilt als einer der aussichtsreichen Kandidaten für die Präsidentenwahl im Jahr 2000.


Parteien:

Linke Parteien: die Kommunistische Partei der Russischen Föderation/KPRF; die Agrarpartei; Die Macht dem Volk; Kongress Russischer Gemeinden/KRG; Frauen Russlands.
Parteien des Zentrums: Reformorientierende Parteien: Unser Haus Russland; der Reformblock Jabloko; der Wahlblock "Vaterland-Ganz Russland" von Jewgenij Primakow und Jurij Lushkow; die Bewegung "Rechte Sache" vom früheren Regierungschef Sergej Kirijenko; der Wahlblock "Union der Rechten Kräfte", der Wahlblock "Einheit" von Sergej Shojgu.
Nationalisten: Liberaldemokratische Partei/LDPR, der Wahlblock von Wladimir Shirinowskij, "Spass", die Partei von Barkaschow.


Das größte Problem Russlands:
Die Situation in Dagestan und Tschetschenien

Bei einem Sprengstoffanschlag am 4. September 1998 in der dagestanischen Hauptstadt Machatschkala werden 17 Menschen getötet und 58 weitere verletzt. Als Urheber und Hintermänner der seit Monaten zunehmenden terroristischen Aktivitäten werden offiziell von der Nachbarrepublik Tschetschenien aus operierende extremistische Islamisten vermutet. Der seit langem andauernde Kleinkrieg entlang der dagestanisch-tschetschenischen Verwaltungsgrenze eskaliert im August 1999. Mehrere hundert islamistische Rebellen aus Tschetschenien unter Führung der Feldkommandanten Bassajew und Chattab dringen am 7. August 1999 nach Dagestan ein, besetzen im gebirgigen Westen dieser Republik im Grenzgebiet zu Tschetschenien mehrere Dörfer in den Bezirken Botlich und Zumada und rufen am 10. August einen unabhängigen islamischen Staat aus. Nach tagelangen Luft- und Artillerieangriffen der russischen Streitkräfte und schweren Kämpfen, die auf beiden Seiten zahlreiche Tote und Verletzte fordern, ziehen sich die islamistischen Separatisten bis zum 24. August wieder aus Dagestan zurück. Ab 30.August 1999 kommt es in Dagestan erneut zu heftigen Gefechten zwischen russischen Streitkräften und tschetschenischen Rebellen. Bei erinigen Sprengstoffanschlägen werden viele Menschen in Moskau und einigen anderen Städten getötet. Seit 26. August bombardieren russische Streitkräfte mutmaßliche Stützpunkte islamistischer Rebellen in Tschetschenien. Am 16. August verhängt Präsident Maschadow den Ausnahmezustand.

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2003 Spezial:
Sankt Petersburg und
das Bernsteinzimmer

Nirgendwo auf der Welt habe es jemals eine grandiosere Geburtstagsfeier gegeben, sagen die Russen zu den Feierlichkeiten anlässlich des 300-jährigen Stadtjubiläums.

Sankt Petersburg feiert
300. Geburtstag


Das Bernsteinzimmer im Katharinen-Palast der russischen Zaren bei St. Petersburg galt wegen seiner Schönheit über Jahrhunderte als Achtes Weltwunder.

Das Bernsteinzimmer...

Alle, die das Rätsel hätten lösen können, sind ums Leben gekommen. Das Bernsteinzimmer hat sein tragisches Geheimnis bewahrt.

Geschichte des Bernsteinzimmers

Das Bernsteinzimmer -
der Mythos


Die Welt bekommt ein Wunder zurück: Am 31. Mai 2003 öffnen der russische Präsident Wladimir Putin und Bundeskanzler Gerhard Schröder der Öffentlichkeit die Türen zum legendären Bernsteinzimmer.

Rekonstruktion des Bernsteinzimmers abgeschlossen


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2002 Spezial:
Glanz und Blut

Russland im 16. Jahrhundert. Die Kirchen des Moskauer Kremls erstrahlen bereits in ihrer ganzen russischen Pracht. Woher kam das Gold der Zaren?

Unbekannte Moskowiter

Ende des 17. Jahrhunderts nimmt mit Peter dem Großen ein neuer, starker Mann die Zügel in die Hand. Er verleiht dem Land imperiale Züge und legt einen weiteren Grundstein für das Zarenvermögen.

Peter der Große

Der Krieg Russlands gegen Napoleons Truppen hatte auch Moskau schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Eroberung der Stadt hatten es die Franzosen besonders auf die Kunstschätze im Kreml abgesehen. St. Petersburg blieb verschont.

Goldrausch

Goldene Zeiten: die wichtigsten und schönsten Schätze der Zaren.

Russische Schätze


Präsidentengattin::
Ljudmilla Putin während des Besuchs im September in Deutschland beobachtet.

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Humboldt - Forschungsreise nach Russland

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letzte Änderung 06.05.2004