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parteien.htm
Die politischen Parteien


Sehr aktiv in der Region sind die folgenden politischen Parteien:
  • der Wahlblock "Vaterland-Ganz Russland",
  • "Unser Haus Russland",
  • die Kommunistische Partei Russlands,
  • "Werktätiges Russland",
  • die Liberal-Demokratische Partei,
  • die Partei «Jabloko» von Grigorij Jawlinskij,
  • die Partei von Alexander Lebed,
  • «Die Heimat Russland»,
  • «Frauen Russlands»,
  • «Einheit».




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internat.htm
Außenpolitik der Region Kirow


Das Departement für ausländische ökonomische Beziehungen der Regionalen Administration (Leiterin Fr. Tatjana A.Wassiljewa) ist für die Außenpolitik der Region Kirow verantwortlich. Es analysiert und kontrolliert die Tätigkeit der Betrieben, Kultur- und Ausbildungsorganisationen der Stadt und Region Kirow im Bereich der ausländischen Beziehungen. Im November sollen alle Organisationen dem regionalen Departement für ausländische ökonomische Beziehungen ihre Berichte über die Tätigkeit und Pläne im Bereich der Außenpolitik schicken. Das Departement besteht aus 6 Personen. Eine große Rolle spielt auch die Industrie- und Handelskammer der Region Kirow. Diese Organisation wurde 1993 von Dr. Nikolaj Lipatnikow gegründet. Zur Industrie- und Handelskammer der Region Kirow gehören über 340 Unternehmen der Stadt und Region Kirow (Stand Ende 1999). An der Organisation der ausländischen Beziehungen nimmt auch Wladimir I. Reschetnikow, der Berater des Gouverneurs für nationale Fragen, aktiv teil. Das Departement für Kultur und Kunst (Leiter Gennadi M.Balyberdin) gründete das Schwedische Kulturzentrum und das Deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum der Region Kirow. Grundlage der Außenpolitik der Region Wjatka ist die Weiterentwicklung der ökonomischen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen mit allen ausländischen Organisationen, die sich für die Region interessieren. Seit fünf Jahren haben viele Firmen, Kultur- und Ausbildungsorganisationen gute Beziehungen mit Deutschalnd, den USA, Schweden, Finnland, Poland und den Niederlanden. Während der Sowjetmacht war die Region "geschlossen", hier befanden sich viele Militärwerke.

Für die künftige Zusammenarbeit mit Ausländern ist es für die Region wichtig, geregelte Beziehungen durch Verträge zu untermauern. Die Partnerschaft soll sich auf gemeinsame vitale Interessen und Werte gründen. Es gibt vielfältige historisch gewachsene, menschliche, kulturelle und ökonomische Bindungen zwischen der Region Wjatka und vielen Ausländern. Die Außenpolitik der Regionsregierung konzentriert sich auf Modernisierung der Industrie und Landwirtschaft, Wissenschaft und Kultur, Bildung und Ausbildung, Medizin und Soziale Sicherheit.

Die Auswärtige Kulturpolitik der Region Wjatka ist eine der tragenden Säulen der Wjatkaer Außenpolitik. Zu ihren Aufgaben gehört es,
  • dem Ausland ein umfassendes und selbstkritisches Bild der Region Wjatka und ihrer kulturellen Leistungen zu vermitteln, das alle geistigen Werte des Volkes der Region umfasst
  • auf der Basis partnerschaftlicher Zusammenarbeit den Kultur- und Ausbildungsaustausch mit fremden Staaten zu pflegen.
Wichtigste Organisationen in diesen Bereichen sind
  • die Kunst- und Kulturabteilung der Administration der Region Wjatka;
  • das Deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum Kirow;
  • das Schwedische Kulturzentrum Kirow;
  • die Wjatkaer regionale wissenschaftliche Bibliothek "A.I.Herzen";
  • der Dolmetscher-und-Übersetzer-Verband des Gebietes Kirow;
  • die Staatliche Medizinische Akademie Kirow;
  • das Kollege für europäische Sprachen;
  • die Wjatkaer Staatliche Pädagogische Universität.



Beziehungen mit Ausbildungs-, Kultur- und Informationszentren Deutschlands


Unsere Beziehungen mit Deutschland entwickeln sich dank den weltbekannten Ausbildungs-, Kultur- und Informationszentren Deutschlands. Wir sind besonders dankbar dem Goethe-Institut, der Deutschen Welle Köln, der Inter-Nationes-Organisation und der Redaktion der Zeitschrift "Deutschland", die an die Schulen und Hochschulen regelmäßig sehr nützliche Lehrbücher, Dias, Tonbänder und Videofilme senden. Mit diesen Materialien können unsere Deutschlehrer viel besser Deutsch, Kultur und Geschichte, Kunst, Ökonomie und Politik Deutschlands unterrichten. Die Materialien, die das Deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum der Region Kirow, die SMAK und bereits mehrere Schulen der Städte und Siedlungen der Region Kirow bekommen, dürfen viele Deutschlehrer, Schüler und Studenten benutzen.

Mit diesen Materialien organisiert man
  • Seminare für Methodik des Fremdsprachenunterrichts
  • Ausstellungen über Kultur und Geschichte Deutschlands
  • Audio- und Videokurse (Kultur, Geschichte, Kunst, Wissenschaft und Medizin in Deutschland)
  • deutsche Sprachkurse für Aspiranten, Lehrer und Ärzte
  • deutsche Sprachkurse zur Vorbereitung auf das Studium an ausländischen Hochschulen
  • Konsultarische Lehrhilfe der Hochschullehrer der SMAK, die aktiv an internationalen Konferenzen teilnehmen
  • Verbreitung neuer wissenschaftlicher Information
  • Zusammenarbeit mit dem regionalen Kunstmuseum und der Musikfachschule
  • Zusammenarbeit mit dem Übersetzer-und-Dolmetscher-Verband der Region Kirow und der regionalen wissenschaftlichen Bibliothek "A. I. Herzen".
Besonders populär sind Video- und Audionachrichten der Deutschen Welle "Europa Aktuell", Lehrbücher und CD-ROMs des Goethe-Instituts, Zeitschriften "Deutschland", die Fischer Weltalmanache (1997 - 2000), die Bücher "Tatsachen über Deutschland" (1994 - 1999), Reiseführer "Deutschland", die Kurse der Organisation "Inter Nationes" "Für Freiheit und Einheit", "Von Adenauer zur Großen Koalition", "Umwelt und Gesellschaft Begleitbuch", "Von der Ostsee bis zum Bodensee", "Russland - Jugendszene Schülerhefte", "Russland - Jugendszene Lehrerhefte", "Volksmusik", "Deutsch Einfach", "Sprechsituationen aus dem Alltag", "Alltag in Deutschland", "Deutsch - Warum nicht?", "Alles Gute", "Themen und Meinungen im Für und Wider", Bücher und Zeitschriften der Medizinischen Hochschule "Curare" der MHH, "1000 Tipps für Ihre Gesundheit: Ursachen, Symptome, Therapien", "Kinderkrankheiten von A-Z", "Wörterbuch der Medizin 1999", "Hannover", "Hannover im Bild", "Niedersachsen", "Wissenschaftliche Berichte der MHH 1996-1999", "Tagebücher für Patienten", "MHH Info", "Treffpunkt Deutschland: gestern und morgen", Bücher "Rote Liste" (195-1999), Materialien, Bücher und Zeitschriften der Universität Bonn und des Deutschen Bundestages, Materialien der Stiftungen der SPD, der CDU, der FDP und der Partei der Grünen, Materialien des Ministeriums für Gesundheitswesen Bonn, Materialien der Medizinischen Universität München, Materialien der Universität Hannover, Materialien der Universität Köln, Bücher und Materialien über das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Aerosolforschung, Materialien über das Institut für Experimentelle Pathologie der MHH u.s.w.

Mit diesen Materialien führen viele Lehrer für Deutsch ihre methodischen Hauptaufgaben:
  • Gewährung von methodischer Hilfe den Lehrern und Dozenten der Stadt und der Region, Tätigkeit im Kontakt mit dem Institut für Lehrerfortbildung und dem städtischen methodischen Zentrum;
  • Konsultatorische Hilfe den Fachkräften in Deutsch, die an neuen Unterrichtsprogrammen arbeiten;
  • Zusammenarbeit mit den Ausbildungsorganisationen mit dem Ziel der Erarbeitung gemeinsamer Konzeption des Deutschunterrichts;
  • Verwirklichung kultureller Maßnahmen in verschiedenen Bereichen humanitärer Beziehungen (Fragen der Methodik, Kultur, Pädagogik u.s.w.);
  • Gewährleistung methodischer Lehrmittelhilfe den Schülern, Studenten, Dozenten und allen Wünschenden bei der Erlernung der deutschen Sprache als einer Fremdsprache;
  • Schaffung einer Datenbank über Lehrmittelzentren, die sich auf verschiedene Typen von Ausbildungsprogrammen spezialisieren (Business-Kurse, Intensive Kurse u.ä.) mit Preis-, Zeit- und Ortsangaben der Durchführung);
  • Gewährung von informatorischen Leistungen in den deutschen Bücherneuerscheinungen.



Das Deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum Kirow


Grundlinien der Tätigkeit

Das Deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum an der Kirover regionalen wissenschaftlichen Bibliothek "A.I.Herzen" ist auf Initiative der Administration der Region Kirow, der Kirower regionalen wissenschaftlichen Bibliothek "A.I.Herzen" und des Goethe-Instituts Moskau gegründet worden.

Die deutsche Seite hat der Regionalen Bibliothek für die Errichtung des Lehrmittelzentrums Lehrmittel in Summe von 30.000 DM gespendet. Ihrerseits hat die Bibliothek einen Raum sowie die deutschsprachige Bibliothekarin für die Tätigkeit des Zentrums angestellt. Praktisch begann die Arbeit des Zentrums viel früher.

Das Zentrum muss nicht nur eine Lehranstalt sein, sondern auch zum Koordinator der Tätigkeit in der Region Kirow für die Arbeit mit Deutschland, deutschen Organisationen, Kaufleuten und Einzelpersonen sowohl Russlands als auch Deutschlands werden, in seinen Tätigkeitsbereich müssen möglichst viele verschiedene Organisationen eingeflochten werden.


Grundaufgaben des Zentrums

  • Gewährleistung konsultarischer Lehrhilfe den Organisationen und Privatpersonen der Region Kirow ;
  • Verbreitung der Information über Deutschland, seine Geschichte und Probleme ;
  • Hilfe bei der Anknüpfung von Kontakten zwischen humanitären Organisationen, Hochschulen, Instituten, Universitäten, Schulen, Techniken in der Verbesserung des Unterrichts der deutschen Sprache und Literatur in der Region Kirow ;
  • Bildung des Aktivs des Zentrums, Weiterentwicklung traditioneller Kontakte und ihre Erweiterung aufgrund der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Privatpersonen in der Region Kirow.
Professor Dr. Arkadi Makarov, der Leiter des Zentrums, nimmt an, dass die Tätigkeit des Zentrums nach folgenden Hauptlinien vollziehen wird:
  • wissenschaftliche und unterrichtsmethodische Tätigkeit und
  • Kulturarbeit.


1. Wissenschaftliche und unterrichtsmethodische Tätigkeit

Diese Sektion besteht aus drei Untersektionen:
  • der Untersektion für Methodik des Deutschunterrichts,
  • der Untersektion für deutsche Linguistik und
  • der Untersektion für deutsche Literatur.

2. Kulturarbeit

Heutzutage kann man im Rahmen dieser Sektion über die Tätigkeit zweier Untersektionen sprechen (was eigentlich durchaus die Möglichkeit der Erweiterung ihrer Tätigkeitsbereiche nicht ausschließt):
  • Untersektion für Ausstellungstätigkeit (auf der Basis des regionalen Kunstmuseums),
  • Untersektion für Musik- und Konzerttätigkeit (Musikfachschule, Pädagogische Universität, Orgelspielsaal).


Programm und Plan des Deutschen Lehrmittel- und Kulturzentrum für das Jahr 2000


Organisatorische Fragen
  • Durchführung der organisatorischen Versammlung des Rates des Deutschen Lehrmittel- und Kulturzentrums;
  • Dienstreise eines Mitarbeiters des Zentrum nach Moskau ins Goethe-Institut Moskau. Ausbildungs-, unterrichtsmethodische und informationsbibliographische Tätigkeit des Zentrums
  • Vorbereitung und Durchführung von Ausstellungen neuer Bücher;
  • Gemeinsame Durchführung des lehrlinguistischen Seminars mit den Wjatkaer Hochschulen;
  • Laufende Bekanntgabe neuer Literatur für Lehrer und Dozenten der Hochschulen und allgemeinbildenden Schulen der Stadt;
  • Organisation der Kurse zur Vorbereitung auf das Studium an Hochschulen;
  • Zusammensetzung und Versendung nach Lehranstalten der Stadt und der Region von Informationslisten neuer Einkünfte;
  • Organisation der Möglichkeiten zum Hören neuer Audiokurse für alle Wünschenden;
  • Schaffung der Möglichkeiten fürs Schauen von Lern-, Informations- und Kunstvideofilmen;
  • Vorbereitung und Eröffnung deutscher Sprachkurse für Kinder (zusammen mit dem Sektor für Kinderlektüre der regionalen Bibliothek);


Statut des Deutschen Lehrmittel- und Kulturzentrums Kirow

Das Deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum ist eine Ausbildungs- und Kulturanstalt, sie ist gemeinsam mit dem Goethe-Institut Moskau auf der Basis der Abteilung für fremdsprachige Literatur der Regionalen wissenschaftlichen Bibliothek "A.I.Herzen" gegründet.

Hauptaufgaben des Zentrums:
  • Gewährleistung methodischer Lehrmittelhilfe den Studenten, Dozenten und allen Wünschenden bei der Erlernung der deutschen Sprache als einer Fremdsprache;
  • Konsultatorische Hilfe den Fachkräften in Deutsch, die an neuen Unterrichtsprogrammen arbeiten;
  • Zusammenarbeit mit den Ausbildungsorganisationen mit dem Ziel der Erarbeitung gemeinsamer Konzeption des Deutschunterrichts;
  • Gewährung von methodischer Hilfe den Lehrern und Dozenten der Stadt und der Region, Tätigkeit im Kontakt mit dem Institut für Lehrerfortbildung und dem städtischen methodischen Zentrum;
  • Koordinierung von Ausbildungskontakten mit dem Goethe-Institut und dem DAAD;
  • Verwirklichung kultureller Maßnahmen in verschiedenen Bereichen humanitärer Beziehungen (Fragen der Methodik, Kultur, Pädagogik u.s.w.);
  • Angebot der Fonds von Wörterbüchern, Nachschlagewerken, Lehrmittel- und landeskundlichen Materialien, Audio- und Videomaterialien den Besuchern für die unmittelbare Tätigkeit im Zentrum und als Ausleihe nach Hause;
  • Schaffung einer Datenbank über Lehrmittelzentren, die sich auf verschiedene Typen von Ausbildungsprogrammen spezialisieren (Business-Kurse, Intensive Kurse u.ä.) mit Preis-, Zeit- und Ortsangaben der Durchführung);
  • Durchführung von Wettstreiten, Frage- und Antwortspielen in deutscher Sprache mit der Einladung von Lehrern - Trägern der Sprache;
  • Gewährung von informatorischen Leistungen in den deutschen Bücherneuerscheinungen.
Die Arbeit des Lehrmittel- und Kulturzentrums leitet das Goethe-Institut gemeinsam mit der Verwaltung der Kirover regionalen wissenschaftlichen Bibliothek "A.I.Herzen" und dem Rat des Deutschen Lehrmittel- und Kulturzentrums, welcher aus den Deutschdozenten und -lehrern sowohl Dolmetschern zusammengestellt ist.

Das Zentrum hat gute schöpferische Kontakte mit folgenden deutschen Institutionen und Persönlichkeiten:
  • dem Goethe-Institut Moskau;
  • dem Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD Moskau;
  • dem DVV - Deutschem Volkshochschulverband e.V., Institut für Internationale Zusammenarbeit, Sankt Petersburg;
  • Kulturabteilung der Deutschen Botschaft in Moskau;
  • Der Siemens AG (Projekt "Jugend und Wissen").
Außerdem haben praktisch alle Hochschulen und viele Schullehrer direkte Kontakte mit deutschen Kulturorganisationen.

In diesem Sinn ist die Tätigkeit der Wjatkaer Staatlichen Pädagogischen Universität (sie hat einen speziellen Lehrstuhl für Deutsch, den Lehrstuhl für Romanisch-germanische Philologie und den Lehrstuhl für Fremdsprachen, woran Deutschdozenten tätig sind), wo die Dozenten bereits viele Monate die Möglichkeiten nutzen, die vom DAAD und dem Goethe-Institut angeboten werden. (Durchführung von Praktiken in Deutschland; im Rat des Zentrums gibt es Vertreter dieser Universität). Die pädagogische Universität begann als erste Anstalt in Kirow, humanitäre deutsche Hilfe zu bekommen (vom Goethe-Institut, Inter Nationes, der Deutschen Welle). Die Universität hat eine gute methodische Lehrnmittelbasis für Lehrer und Studenten in Deutsch gebildet.

Die Staatliche Medizinische Akademie Kirow hat sehr gute Kontakte mit der Medizinischen Hochschule Hannover (Studenten- und Dozentenaustausch), wie auch mit Inter Nationes, der Deutschen Welle u.s.w. Eine große Rolle spielt in dieser Tätigkeit das Komitee für internationale Beziehungen dieser Kirower Hochschule. Der Lehrstuhl für Fremdsprachen und Latein betreut ständig die Arbeit der Hochschule in den internationalen Beziehungen, leitet den Deutschen Klub der Hochschule, bereitet Druckmaterialien über die Stadt und die Region Kirow in Deutsch vor; auf einer so guten Ebene macht das keiner in der Region Kirow. Das sind fertige Werbungs- und Informationsbüchlein über alle Aspekte des Lebens in Kirow. Sie geben auch eine deutschsprachige Fassung der Zeitschrift der medizinischen Hochschule "Freundschaft" heraus. Die letzte Ausgabe ist speziell vorbereitet worden für den Besuch des Rektors der Kirower Hochschule Herrn Prof. Dr.W.A.Shurawljov in Deutschland.

Die Wjatkaer technische Universität hat auch bestimmte Erfolge in dieser Tätigkeit zu verzeichnen. Die Dozenten des Lehrstuhls für Fremdsprachen arbeiten sehr aktiv an der Propagierung der Kenntnisse über Deutschland und der Festigung unserer freundschaftlichen Beziehungen. Sie haben eine gute Praxis der Arbeit mit deutscher Seite und hatten auch ihr Praktikum in Deutschland.

Etwas komplizierter sieht es an der Wjatkaer Staatlichen landwirtschaftlichen Akademie aus, ihre Dozenten erscheinen nur selten in der internationalen Arbeit, obwohl sie ziemlich aktiv an Jagdbesuchen aus Deutschland als Dolmetscher arbeiten.

Das College für Fremdsprachen (Karl-Marx-Straße 115, Raum 10, Kirow, Tel.63 04 23, c/o das Forsttechnische College, Direktor - Nikolaj G. Schubin) bereitet Dolmetscher und Referenten vor. Tätigkeitsbeginn - September 1996. Heutzutage werden daran über 100 Personen ausgebildet.

Gute Erfahrungen in der Tätigkeit mit Deutschland hat das Kirower Kunstmuseum. Besonders attraktiv war die Vorbereitung mit der Fa. Wintershall einer Ausstellung und eines Katalogs über den Kunstfotografen Sergej Lobowikow (Durchgeführt in Kassel, Kirov u.s.w.).

Gute Erfahrungen auf dem Gebiet der Zusammenarbeit mit Deutschland haben auch die Kirower regionale Organisation der Gesellschaft "Das Wissen" und das Kirover Lehrerfortbildungsinstitut u.s.w. Die Organisation "Das Wissen" ist die führende Organisation in Kirow, die Deutschkurse für Russlanddeutsche durchführt. "Das Wissen" ist auch Mitglied des Rates des Deutschen Lehrmittel- und Kulturzentrums Kirow. Das Lehrerfortbildungsinstitut organisiert jährlich Kurse für Lehrer der Stadt und Region Kirov, welche deutsche Dozenten leiten. Seine Vertreter gibt es auch im Deutschen Zentrum.

Diese Arbeit kann sowohl eine humanitäre als auch letzten Endes eine kommerzielle Hilfe leisten. Dazu hat das deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum alle Möglichkeiten, die man unterstützen muss. Seine Tätigkeit wird eine Basis auch für die Business-Menschen beider Staaten gründen.

Email: man@riac.ru
dz@ezmail.ru


Das beste Hochschulzentrum für internationale Freundschaft


Der Rat für Internationale Beziehungen der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow ist wirklich ein wichtiges internationales medizinisches Zentrum der Region Kirow. Der Rat wurde im Mai 1992 gegründet. Die wichtigsten Grundaufgaben des Rates sind Austauschprogramme (Deutschland, Alabama, Oklahoma); Organisation der Famulatur für die Studentinnen und Studenten von der Medizinischen Hochschule Hannover; Vorbereitung der internationalen medizinischen Konferenzen; Weiterentwicklung traditioneller Kontakte mit der Deutschen Welle, der "Inter Nationes"-Organisation, dem Goethe-Institut Moskau, der "Hands Across the Water"-Organisation; wissenschaftliche und unterrichtsmethodische Arbeit; Methodik des Fremdsprachenunterrichts; Ausstellungstätigkeit (wissenschaftliche Bücher, Forschungsberichte der MHH (1996-1999), Rote-Liste-Bücher (1996-1999), PDR-Bücher (1992-1999), methodische Literatur, Lehrmittel, Zeitschriften und Zeitungen, CD-ROM-Computerprogramme und Ausbildungsprogramme u.s.w.); Audio- und Videokurse (Kultur, Geschichte, Kunst, Wissenschaft und Medizin in Deutschland, den USA, Schweden, Frankreich); medizinische Videokurse für Mediziner und Patienten (Chirurgie, Innere Medizin, Urologie, Andrologie, Neurologie u.s.w.); englische, deutsche und französische Sprachkurse für Aspiranten und Ärzte; englische und deutsche Sprachkurse zur Vorbereitung auf das Studium an ausländischen Hochschulen; Konsultarische Lehrhilfe der Hochschullehrer der SMAK, die aktiv an internationalen medizinischen Konferenzen teilnehmen; Verbreitung neuer wissenschaftlicher und medizinischer Information; Zusammenarbeit mit dem regionalen Kunstmuseum und der Musikfachschule; Zusammenarbeit mit dem Übersetzer-und-Dolmetscher-Verband der Region Kirow, dem Deutschen Lehrmittel- und Kulturzentrum des Wjatkaer Gebietes, dem Schwedischen Kulturzentrum Kirov und der regionalen wissenschaftlichen Bibliothek "A. I. Herzen"; Schaffung der Bücher und Broschüren über Geschichte, Kultur, Kunst, Ausbildung und Sehenswürdigkeiten der Stadt Kirow (Wjatka) und der Region Kirow für ausländische Gäste und Freunde der SMAK.

Die wichtigsten Ergebnisse des Rates für ausländische Beziehungen der SMAK sind, dass etwa 140 Studenten, Ärzte und Hochschullektoren 26 Länder der Welt besucht haben, um ihr Praktikum an den besten Kliniken zu haben oder an verschiedenen medizinischen Konferenzen teilzunehmen. 25 Studenten der Medizinischen Hochschule Hannover haben die SMAK besucht und an den Kliniken ihre Famulatur gehabt. Die ersten verdienten Professoren der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow sind Prof. Dr. Ulrich Mohr und Priv. Doz. Michaela Aufderheide von der MHH. Professor Rainer Hirt von der Universität Jena wurde zum ehrenwürdigen Professor der Fakultät für soziale Arbeit für seine Tätigkeit als Lektor für ausländische Soziologie gewählt.

Der Rat organisierte 8 internationale Konferenzen (Familienmedizin) und 6 Seminare (Andrologie und Urologie). Über 40 Ausländer aus den USA nahmen daran teil. Etwa 150 Bücher und Broschüren über Kultur, Kunst und Ausbildung Russlands und der Region Kirow sind seit 1992 veröffentlicht worden. Über 350 junge Ärzte und Wissenschaftler der Stadt Kirow und Hochschullehrer und Aspiranten der SMAK haben englische und deutsche Sprachkurse seit 1987 beendet. Über 30 Studenten der SMAK sind zu guten medizinischen Dolmetschern und Übersetzern geworden. Alle Studenten der SMAK haben gute Möglichkeiten für das Schauen von Lern-, Informations- und Kunstvideofilmen. Es gibt alle Möglichkeiten zum Hören neuer Audiokurse aus den USA und Deutschland. Der Rat organisierte Videokurse für Fachärzte (Innere Medizin, Kardiologie, Andrologie, Urologie, Chirurgie, Neurologie, Psychiatrie, Otorhinolaryngologie). Der Rat hat 6 Ausstellungen neuer Arzneimittel aus Deutschland, den USA, Schweden und anderen Ländern durchgeführt.


Einladung nach Moskau


(kn) 1992 hat der Senatsbeauftragte für Internationale Hochschulfragen Professor Dr. Dr. h.c. Ulrich Mohr, von der Abteilung Experimentelle Pathologie der MHH, erfolgreiches Studentenaustauschprogramm zwischen der Staatlichen Medizinischen Hochschule Kirow und der MHH ins Leben gerufen. Während eines Besuches bei der Partnerhochschule in Kirow erhielt Professor Mohr jüngst eine Auszeichnung besonderer Art: Der russische Gesundheitsminister, Herr Starodubov, lud ihn nach Moskau ein. Professor Mohr und eine Delegation der Hochschule in Kirow packten ihre Koffer und die Gelegenheit beim Schopfe, an höchster Stelle über die Historie und die Aktivitäten des Programms zu berichten. Sie betonten die Bedeutung des Fort- und Weiterbildungsaufenthaltes russischer Studenten und Ärzte für den Ausbau der Hochschule. Wegen der insgesamt sehr positiven Bilanz der vergangenen Jahre wird dieses Programm in Russland auch in Zukunft von staatlicher Seite unterstützt. Der Austausch von Studierenden und Ärzten soll weiterhin gefördert und intensiviert werden. Russische Kollegen wünschen sich vor allem, dass auch Ärzte aus Hannover verstärkt die Hochschule in Kirow besuchen. Sie könnten ihnen an Ort und Stelle spezielle Praktiken und Techniken der Behandlung vermitteln.

"MHH Info", Oktober - November 1999. - S. 27



Das Treffen in Hannover am 19.Oktober 1999


Auf Einladung der Staatlichen Medizinischen Hochschule Hannover diskutierten Herr Professor Dr. von Hardt, Rektor der Staatlichen Medizinischen Hochschule Hannover, Herr Prof. Dr. med. Dr.h.c. Ulrich Mohr (Senatsbeauftragter für internationale Hochschulfragen der Medizinischen Hochschule Hannover), Professor Dr. Aufderheide und Herr Doz. Dr. Sergej W. Lewanow (Prorektor für ausländische Beziehungen der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow, Russland) die aktuelle Situation und Zukunftsperspektiven des Austauschprogramms zwischen beiden Institutionen.

Die Staatliche Medizinische Hochschule Hannover und die Staatliche Medizinische Akademie Kirow sind an einer Fortsetzung des Austauschprogramms sehr interessiert.

Es ist bestätigt, dass pro Jahr 4 bis 5 russische Medizinstudenten für einen Monat an der Medizinischen Hochschule Hannover famulieren können. Im Austausch hierfür kommen deutsche Studenten der MHH für 4 bis 6 Wochen nach Kirow, um in den Kliniken der Medizinischen Hochschule zu arbeiten. 24 deutsche Studentinnen und Studenten, die an der SMAK famulierten, betonten insbesondere die praktischen Möglichkeiten in verschiedenen Disziplinen aktiv mitzuarbeiten. Selbst die Assistenz bei Operationen war möglich. Prof. Dr. Oleg W. Solowjow, der Leiter der medizinischen Famulatur der deutschen Studenten, sein Lehrstuhl sowie andere klinische Abteilungen und klinische Lehrstühle der SMAK geben sich die größte Mühe, eine praxisbezogene Famulatur durchzuführen, wodurch sich das Praktikum der deutschen Studenten von Jahr zu Jahr noch verbessert. Fast alle Famulanten von der MHH möchten zum zweiten Mal Kirow besuchen, um eine viermonatige Famulatur zu haben. Es bedeutet auch, dass das Austauschprogramm unter den deutschen Famulantinnen und Famulanten in Kirow erfolgreich und populär ist.

Die SMAK garantiert die Reisekosten von Kirow nach Moskau und zurück, medizinische Versicherung, Stipendien und Wohnungskosten in der Stadt Kirow für das Austauschprogramm der deutschen Studenten.

Die deutschen Studentinnen und Studenten waren mit ihren neuen Kulturerfahrungen zufrieden. Alle ihre Wünsche bezüglich russischer und Wjatkaer Kultur, Kunst, Handwerk, Holzarchitektur, Malerei, Musik und Volksskulptur wurden erfüllt. Sie haben auch sehr gute Möglichkeiten, die größten Kulturzentren Russlands zu besuchen. Große Bedeutung haben die Pressekonferenzen und Vorlesungen über Deutschland, deutsche Medizin und Hochschulausbildung. Sie nehmen aktiv am Monat der Deutschen Kultur teil, den man traditionell im September veranstaltet. Das Kulturprogramm für die deutschen Famulanten umfasst über 40 diverse Punkten. Für die deutschen Freunde hat der Rat für ausländische Beziehungen der SMAK zahlreiche Büchlein über die russische und Wjatkaer Kultur, Geschichte, Ausbildung und Medizin in Deutsch vorbereitet.

Die Studenten der MHK sind für ihre Famulatur an den Kliniken der MHH sehr dankbar. Alle, die Hannover besucht haben, arbeiten aktiv an der Veränderung der Mentalität ihrer zukünftigen Kollegen. Sie beeinflussen die Pädagogik und Methodiken der Lektoren der SMAK. Seit sechs Jahren haben 25 Studentinnen und Studenten der SMAK an den besten Kliniken der MHH und Hannover ihre Famulatur gehabt. Die Berichte von allen Famulantinnen und Famulanten von SMAK zeigen, dass sie mit ihrem Praktikum sehr zufrieden sind. Alle Famulantinnen und Famulanten von SMAK waren und/oder sind die besten Studenten. Sie nehmen aktiv an der wissenschaftlichen Arbeit teil. Unter den ehemaligen Famulanten gibt es Aspiranten und Assistenten der klinischen Lehrstühle der SMAK.

Durch die Austauschstudenten werden deutsche Kultur, Traditionen, Kunst und Erfahrungen über Deutschland im Bereich der Medizin, der Wissenschaften und der Sozialarbeit an die MHK gebracht. Sie nehmen insbesondere auch an der Arbeit des internationalen Kulturzentrums der MHK aktiv teil. Mit Spannung werden ihre Berichte über ihre Famulatur an der MHH und ihre Eindrücke über Deutschland aufgenommen. Auf ihrer Initiative hin entstanden die Freundschaft-Zeitschrift und die Doktor-Zeitung, die insbesondere deutsche Beiträge veröffentlichen. Alle diese Studenten betonen, dass das Austauschprogramm Frieden und Freundschaft zwischen Russland und Deutschland festigt.

Die Lektoren und Studenten der SMAK bedanken sich für die Überlassung von zahlreichen Monographien, medizinischen Lehrbüchern, Zeitschriften, Zeitungen, Dias, Videofilmen und CD-ROMs über diverse aktuelle Probleme der Pathologie, innere Medizin, Chirurgie, Ökologie, Onkologie, Organisation des Gesundheitswesens Deutschlands und Patientenausbildung im Ausland. Diese helfen täglich bei der Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts an den Fakultäten für Innere Medizin und Kinderheilkunde und an der Fortbildungsfakultät.

Die SMAK spricht großen Dank für die erwiesene Gastfreundlichkeit aus, die den Lektoren und Ärzten der Wjatkaer Medizinischen Akademie in so reichem Maße zuteil wurde.

Die SMAK dankt für die Fortbildung der 30 Professoren, Dozenten, Lektoren und Ärzte an der MHH und Kliniken Hannovers seit sechs Jahren. Diese Mediziner und Wissenschaftler arbeiten aktiv im Rat für internationale Beziehungen der SMAK und besonders im Deutschen Kultur- und Lehrmittelzentrum der Region Kirow.

Es sei betont, dass alle Austauschärzte eine bedeutende Rolle in der medizinischen Ausbildung und im Gesundheitswesen der Stadt und der Region Kirow spielen oder in der nächsten Zukunft spielen können. Unter den russischen Ärzten, die schon ihr Praktikum in Hannover gehabt haben, gibt es 7 Leiter der Lehrstühle der SMAK und 3 Leiter der interregionalen medizinischen Zentren. Das Praktikum in Hannover wurde ein bedeutender Antrieb für 8 Lektoren bei der Arbeit an den Dissertationen und in den erfolgreichen Ausfertigungen dieser wissenschaftlichen Arbeiten.

Als Resultate des Austauschprogramms wurden die Initiative von Herrn Prof. Dr. Ulrich Mohr und seinen Kolleginnen und Kollegen, neue Linien in den Bereichen der Chirurgie, Ophthalmologie und gesunder Ernährung zu entwickeln. An der SMAK arbeitet erfolgreich das Informationszentrum der gesunden Ernährung, dem die neueste Literatur regelmäßig zugeschickt wird. Es wäre sehr gut, wenn Herr Prof. Dr. Schlitt und Herr Prof. Dr. Hoffmann, die schon im voraus einverstanden sind, der SMAK zu helfen, Kirow besuchen könnten. Ihre Besuche könnten die Arbeit des Zentrums für Hepatochirurgie und des Zentrums für Ophthalmochirurgie verbessern.

Im Juni 1999 zeigte das Treffen von Professor Mohr, Professor Shurawljow, dem Rektor der SMAK, Doz. Dr. Lewanow, Prorektor für ausländische Beziehungen der SMAK mit Herrn Prof. Starodubow, dem Minister für Gesundheitswesen der Russischen Föderation, und Akademiemitglied Prof. Gerassimenko, dem Leiter des Dumakomitees für Gesundheitswesen, und einigen der höchsten Leiter des Russischen Parlaments, dass das Ministerium für Gesundheitswesen der Russischen Föderation und die Leiter des Russischen Parlaments sich recht herzlich bei der MHH für ihren Beitrag bei der Organisation des Internationalen Austauschprogramms zwischen der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow und der Medizinischen Hochschule Hannover und für die große Hilfe bei der Entwicklung und Verbesserung des Gesundheitswesens und der medizinischen Ausbildung in der Stadt und der Region Kirow bedanken. Diese Staatsleute der Russischen Föderation betonten ihre höchste Bewertung des Programms in ihren Dankbriefen an Herrn Prof. Dr. Mohr, Herrn Prof. Dr. von Hardt, den Rektor der MHH und Herrn Oppermann, den Minister für Kultur und Wissenschaft des Landes Niedersachsen.

Alle Teilnehmer des Austauschprogramms wären der MHH und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Niedersachsen sehr dankbar, wenn das erfolgreiche Programm das offizielle Statut und Finanzierung bekommen wird. Dafür gibt es alle Ursachen und Grundlagen, und in erster Linie die erfolgreichen sechsjährigen Erfahrungen und große Wünsche aller Teilnehmer und zukünftiger Famulanten und Austauschärzte, diese Beziehungen weiter zu entwickeln.

Die MHH und die SMAK hoffen und sind bereit, alles Mögliche zu tun, damit sich dieses Programm auf dem neuen Niveau effektiv entwickeln und eine langjährige Kooperation immer bleiben könnten. Die beiden medizinischen Schulen sind sich bewusst, dass hier durch die Freundschaft und die Zusammenarbeit der Frieden zwischen beiden Völkern gefestigt wird.

Die Teilnehmer des Programms schlagen vor, dass es sich in einem neuen Niveau entwickeln würde, das die wissenschaftliche Zusammenarbeit umfassen könnte. Diese Idee wurde vom Ministerium für Gesundheitswesen und dem Komitee für Gesundheitsschutz des russischen Parlaments unterstützt. Diese Zusammenarbeit könnte Ophthalmologie, Ophthalmochirurgie, Hepatochirurgie, Endochirurgie, Psychiatrie, Neurologie, Kardiologie, Kardiochirurgie, Ökologie, Hematologie, soziale und ethnographische Etiologie, Dermatologie, pathologische Morphologie, u.s.w. enthalten. Die aktivsten Mitglieder des Rates für ausländische Beziehungen (RAB) der SMAK sind für diese Bereiche verantwortlich. Diese Menschen könnten gute Partner ihrer deutschen Kollegen werden. Die Finanzunterstützung könnte die Entwicklung des wissenschaftlichen Teils des Programms verbessern.

Die SMAK lädt Herrn Prof. Dr. von Hardt, den Rektor der MHH, und Herrn Prof. Dr. Mohr, den Leiter der ausländischen Beziehungen der MHH, zu einem offiziellen Besuch nach Kirow in günstiger Zeit im April, Mai oder Juni 1999 ein, um die Perspektiven zu besprechen. Als Resultat dieses Besuches könnte ein offizielles Abkommen über die weitere Entwicklung des Programms zwischen der MHH und der SMAK sein.


Medizinische Hochschule Hannover
und
Staatliche Medizinische Akademie Kirow

Ergebnisprotokoll
Hannover, Oktober 1999

Teilnehmer:
  • Professor Dr. med. H. Von der Hardt
    Rektor der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
  • Professor Dr. Dr. h.c. mult. U.Mohr
    Senatsbeauftragter für internationale Hochschulfragen der MHH
  • Professor Dr. Michaela Aufderheide
    Programmassistentin im laufenden Austauschprogramm MHH - SMAK
  • Dozent Dr. S.W. Levanov
    Prorektor für internationale Beziehungen der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow (SMAK), Russland
Auf Einladung des Rektors der Medizinischen Hochschule Hannover, Herrn Professor von der Hardt, diskutierten die oben genannten Hochschulmitglieder mit Herrn Dr. S. Levanov die gegenwärtige Situation sowie Zukunftsperspektiven des Austauschprogrammes zwischen den Institutionen. Aufgrund der bisher erzielten Erfolge sind beide Seiten an der Fortsetzung der Studenten- und Ärzteaustauschprogramme interessiert. Die Frage einer Partnerschaft soll nach dem Besuch von Herrn Professor von der Hardt in Kirow geprüft werden.

Insgesamt 25 russische Medizinstudenten haben an der MHH famuliert, im Gegenzug reisten 24 deutsche Studenten nach Kirow. Die bisherigen Famulanten betonen insbesondere das Engagement von Herrn Professor Dr. Oleg W. Solowjow, der eine praxisorientierte Famulatur organisiert. Die russische Seite trägt die Kosten für Unterkunft und Verpflegung für unsere Studenten sowie die Reisekosten per Bahn von Moskau nach Kirow und zurück. Von unseren Studenten wird erwartet, dass sie als "Botschafter" des Landes bzw. der Hochschule auftreten und Vorträge über Deutschland, die deutsche Medizin und die Ausbildung der Studenten an den Hochschulen halten und aktiv am Seminar: "Monat der deutschen Kultur" teilnehmen.

Sowohl die russischen Studenten als auch die Ärzte erhalten von uns einen finanziellen Zuschuss aus Spenden der Industrie zur Deckung der Lebenshaltungskosten. Die Bedeutung des Aus- und Fortbildungsaufenthaltes für die russischen Mediziner liegt in der Sammlung von Erfahrungen, Behandlungskonzepten sowie im Erlernen bestimmter Techniken, die sie, unter Berücksichtigung der in Kirow existierenden Möglichkeiten, in das russische Gesundheitswesen einzubringen und umzusetzen versuchen. Vor allem unter dem Aspekt der zukünftigen Entwicklung der medizinischen Akademie in Kirow, werden nur besonders ausgewählte Studenten und Ärzte an die Medizinische Hochschule Hannover geschickt. Von diesen erwartet man aber dann, dass sie in der Zukunft aktiv an der Gestaltung ihrer Akademie mitwirken. Seit dem Bestehen der Austauschprogramme - seit 6 Jahren - besuchten 30 russische Ärzte die Medizinische Hochschule Hannover und einzelne städtische Kliniken. Sieben dieser Kollegen besetzen mittlerweile wesentliche Positionen an der medizinischen Akademie und drei sind als Leiter überregionaler medizinischer Zentren eingesetzt - dies wird als wachsender Beweis für den Erfolg des Austauschprogrammes gewertet.

Das Programm wird auch von der russischen Regierung unterstützt. Anlässlich einer Audienz des Senatsbeauftragten der MHH, Herrn Professor Mohr, beim Minister für das Gesundheitswesen der russischen Föderation, Herrn Starodubow, und dem Leiter des Dumakommitees für das Gesundheitswesen, Herrn Gerassimenko, wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Kirow und Hannover besonders herausgestellt. Es wurde unter anderem auf die hierdurch mögliche Entwicklung und Verbesserung der medizinischen Versorgung in der Region Kirow hingewiesen.

Zur Festigung und Vertiefung der bestehenden Kontakte überbringt der Prorektor für internationale Beziehungen, Dozent Dr. Levanov, die Einladung des Rektors Professor Shurawljow an Herrn Professor von der Hardt, die staatliche medizinische Akademie Kirow zu besuchen. Als möglicher Zeitpunkt wird der Mai 2000 vorgeschlagen. Dabei sollen insbesondere Fragen des Austauschprogrammes sowie die Bedingungen für eine mögliche Partnerschaft diskutiert werden.

Hannover, Oktober 1999

Prof.Dr.med.H. von der Hardt
Dozent Dr. S. Levanov
Prof.Dr.Dr.h.c.mult. U.Mohr



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macht.htm
Die Macht in der Region Kirov


  • Regionsoberhaupt des Gebietes Kirov (Wjatka) ist der Gouverneur. Der Gouverneur wird aufgrund allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Im Oktober 1996 wurde der Gouverneur der Region zum ersten Mal vom Volk gewählt. Seit dieser Zeit ist Wladimir Nilowitsch Sergejenkov das Regionsoberhaupt. Der Gouverneur bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung.
  • Der "Bundestag" der Region heißt Duma. Das russische Wort "думатъ" (dumat) bedeutet "denken". Die Duma ist ein wichtiges Organ der Gesetzgebung und Kontrolle der Regierung der Region. Der Wjatkaer "Bundestag" ist die Volksvertretung der Region. Er wird vom Volk auf zwei Jahre gewählt. Die wichtigsten Aufgaben dieses Organs sind die Gesetzgebung und die Kontrolle der Regierung des Gebietes. Die Duma wird auch aufgrund allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Mitgliederzahl der regionalen Duma: 54.
  • Die Regierung der Region besteht aus dem Gouverneur und den "Regionsministern". Der Gouverneur führt im Regionskabinett den Vorsitz. Ihm allein steht das Recht zur Kabinettsbildung zu: Er wählt die "Minister" aus. Er entscheidet außerdem über die Zahl der "Minister" und legt ihre Geschäftsbereiche fest. Die starke Stellung des Gouverneurs beruht vor allem auf seiner Richtlinienkompetenz: Er bestimmt die Richtlinien der Regierungspolitik. Die "Minister" der Region leiten im Rahmen dieser Richtlinien ihren Geschäftsbereich selbständig und in eigener Verantwortung. Die "Minister" und Berater des Gouverneurs sind für Wirtschaftsordnung, Industrie und Technologie, Landwirtschaft, Handel, Arbeit und Sozialordnung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend, soziale Sicherheit und soziale Hilfe, Finanzen, Ausbildung, Forschung, Justiz, Gesundheitswesen und Medizin, Sport, Kultur und Kunst, ökonomische Beziehungen mit anderen Regionen und dem Ausland, Innere Sicherheit, Rechtsordnung, Umwelt, Naturschutz, Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und viele andere Bereiche verantwortlich.
  • In der modernen Demokratie haben miteinander konkurrierende politische Parteien konstitutive Bedeutung. In der Region gibt es starke Abteilungen der folgenden Parteien: "Unser Haus Russland", die Partei von Grigori Jawlinskij, die Kommunistische Partei der Russischen Föderation von Gennadi Sjuganov und die Liberaldemokratische Partei Russlands von Wladimir Shirinowskij.
  • Oberhaupt der Stadt Kirow ist Wassilij A. Kisseljov. Der Bürgermeister der Hauptstadt der Region wird von der Stadtduma überwacht.
Der "Bundestag" der Stadt Kirow istt Duma. Die Duma ist ein wichtiges Organ der Gesetzgebung und Kontrolle der Stadt Kirow. Der Kirower "Bundestag" ist die Volksvertretung der Stadt Kirow. Er wird vom Volk auf zwei Jahre gewählt. Die wichtigsten Aufgaben der Duma der Stadt Kirow sind die Gesetzgebung und die Kontrolle der Regierung der Stadt. Die Duma wird auch aufgrund allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Mitgliederzahl der regionalen Duma: 27.



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gesetze.htm
Die Kriminalität


Die Verfassung der Region Kirow:

ARTIKEL 66.
  1. Der Staatsanwalt der Region Kirow ist für die Prosekution und Kontrolle aller Gesetze verantwortlich.
  2. Der Staatsanwalt der Region Kirow wird vom Generalstaatsanwalt der Russischen Föderation ernannt.
ARTIKEL 67.
  1. Organe des Innenministeriums sind für die Sicherheit aller Bürger und die Vorbeugung und Aufklärung aller Kriminalfälle verantwortlich.
  2. Das Oberhaupt des Innenministeriums der Region Kirow wird vom Minister des Innenministeriums der Russischen Föderation ernannt.
Der Staatsanwalt der Region Kirow ist Nikolaj A. Jefremow. Das Oberhaupt des Innenministeriums der Region Kirow ist Gen. Alexej M. Rasuwan.

Die Kriminalität erhöhte sich 1999 um 7,7%. In den Nachbarnregionen erhöhte sich die Kriminalität um 8,7-20,7%. Die Erhöhung der schweren Fälle ist 13,7%. Die Aufklärung insgesamt ist 75,1% (in der Stadt Kirow: 64,5%).

Die Hauptprobleme der Kriminalsituation in der Stadt und Region Kirow sind Wirtschaftskriminalität, Diebstähle, einfache Diebstähle, schwerere Diebstähle, Betrügereien, Brandstiftungen, Einbrüche, Wohnungseinbrüche, Mord und Totschlag, Urkundenfälschungen, Räuberei, Plünderungen, gefährliche und schwere Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Kraftfahrzeugaufbrüche usw. Die Computerkriminalität, rechtsextremistische Kriminalität, organisierte Kriminalität und Umweltkriminalität sind nicht weit verbreitet.

1999 untersuchte die Inspektion des Innenministeriums der Russischen Föderation die Filiale des Innenministeriums der Region Kirow und war mit der Arbeit der Filiale des Innenministeriums der Region ganz zufrieden. In der Stadt Kirow gibt es eine Abteilung der Moskauer Akademie für Jura und eine Abteilung der juristischen Hochschule des Innenministeriums Russlands. Diese Hochschule kann gute Fachleute für die Miliz der Region vorbereiten.


Die Polizei (Miliz) in Kirow

Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist eine zentrale Aufgabe des Innenministeriums der Region Kirow. In der Region wird diese Aufgabe von diversen Organen des regionalen Innenministeriums wahrgenommen. Milizwesen und Milizrecht sind im wesentlichen eine Sache der Region.

Die Milizhoheit der Region umfasst alle organisatorischen und personellen Angelegenheiten ihrer Bezirkpolizeien. Zur Miliz gehören die Dienstzweige der Schutzmiliz, der Kriminalmiliz, der Bereitschaftsmiliz und der Wasserschutzmiliz. Grundsätzlich ist die Schutzmiliz für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zuständig. Der Aufgabenbereich reicht von der Strafverhütung bis zu Strafverfolgung. Bei der Strafverfolgung ist die Miliz der Staatsanwaltschaft unterstellt, die das Verfahren leitet. Die meisten Bürger jedoch kennen die Schutzmiliz als Straßenverkehrsmiliz.

Aufgabe der Kriminalmiliz ist ebenfalls die Verhütung und Aufklärung von Straftaten. Während sich die Schutzmiliz in erster Linie um Fälle der leichteren und mittleren Kriminalität kümmert, gilt das Augenmerk der Kriminalmiliz gefährlichen Verbrechen und Straftaten. Dabei handelt es sich in erster Linie um Tötungsdelikte, schwere Eigentumsdelikte sowie in zunehmendem Maße um Delikte organisierter Kriminalität.

Die Kriminalmiliz verfügt - zum Teil mit der Schutzmiliz - über Spezialeinheiten. Sie werden vor allem zur Terroristenbekämpfung, bei Geiselnahmen, für Schutzmaßnahmen bei besonderen Ereignissen sowie für Observationen und Fahndungen eingesetzt.

Die Bereitschaftsmilizen der Bezirke, die in geschlossenen Einheiten eingesetzt werden, wurden per Verwaltungsabkommen zwischen dem Zentrum und Bezirken eingerichtet, um in Fällen des inneren Notstands, bei Katastrophen- und Unglücksfällen sowie im Spannungs- und Verteidigungsfall verfügbar zu sein. Zudem sind die Bereitschaftsmilizen Ausbildungsstelle des Miliznachwuchses. Darüber hinaus unterstützen sie den Milizeinzeldienst bei Demonstrationen, Sport- und sonstigen Großveranstaltungen, der Verkehrsüberwachung, bei Razzien und Großfahndungen. Auch bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität kommen sie zum Einsatz.

Die Wasserschutzmiliz überwacht die gewerbliche Binnenschifffahrt und den Verkehr der Sportboote. Sie regelt den Verkehr auf den Wasserstraßen.



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verfassung.htm
Die Verfassung der Region Kirow


Die Verfassung der Region Kirow wurde am 29. Februar 1996 angenommen. Die Verfassung besteht aus 14 Teilen und 94 Artikeln. Die Hauptteile heißen "Das Territorium und der Status der Region", "Eigentum und Business", "Wahlen", "Die Gesetzgebung der Region Kirow", "Exekutivgewalt", "Justiz", "Recht und Ordnung", "Finanzen", "Stadtverwaltung und Magistrat", "Soziale Sicherheit, Gesundheitswesen und Ökologie", "Ausbildung, Wissenschaften und Kultur", usw.


ARTIKEL 1.

Die Verfassung der Region Kirow ist das Grundgesetz der Region Kirow.

ARTIKEL 2.

Die Macht gehört der Bevölkerung der Region Kirow.

ARTIKEL 3.
  1. In der Region Kirow ist die Macht in drei Hauptteile gegliedert. Das sind gesetzgebende Gewalt, exekutive Gewalt und gerichtliche Gewalt.
  2. Die Duma der Region Kirow ist das höchste gesetzgebende Organ in der Region Kirow.
  3. Der Gouverneur und seine Staatsorgane sind die höchste exekutive Gewalt in der Region Kirow.
  4. Die gerichtliche Gewalt gehört den Gerichten der Region Kirow.
ARTIKEL 28.

In der Region Kirow werden die folgenden Staatsorgane und Staatsleute gewählt. Das sind:
  • Der Gouverneur der Region Kirow;
  • Die Duma der Region Kirow;
  • repräsentative lokale Organe;
  • Leiter der lokalen Organe;
  • Leiter der lokalen administrativen Organe.
ARTIKEL 29.

Alle Bürger der Russischen Föderation, die Einwohner der Region Kirow und älter als 18 Jahre sind, haben alle Rechte, an den regionalen und lokalen Wahlen teilzunehmen.

ARTIKEL 54.

In der Region Kirow gehört die Exekutivgewalt dem Gouverneur der Region. Der Gouverneur ist für das Budget der Region, die ökonomische und soziale Politik, das Staatseigentum, das föderale Eigentum und ausländische ökonomische Beziehungen verantwortlich.

ARTIKEL 57.
  1. Der Gouverneur wird von der Bevölkerung der Region gewählt.
  2. Der Gouverneur muss Bürger der Russischen Föderation und Einwohner der Region Kirow sein. Er muss nicht jünger als 30 Jahre und nicht älter als 60 Jahre sein.




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konfession.htm
Die Konfessionen


Die Hauptreligion ist orthodoxe Konfession (über 85 Prozent der Bevölkerung). Es gibt über 200 orthodoxe Kirchen und Kathedralen. Über 80 Prozent der Einwohner der Region bekennen sich zu der orthodoxen Konfession. In Russland gibt es keine Staatskirche, d. h. keine Verbindung zwischen staatlicher und kirchlicher Verwaltung und damit keine Kontrolle der Kirchen durch den Staat. Während der Sowjetmacht wurden viele Kirchen zerstört. Alte Kirchen und Kathedralen werden restauriert, und neue Kirchen werden heute gebaut. Seit drei Jahren sind vier Kirchen in der Stadt Kirow gebaut. In der Stadt Kirow gibt es auch eine katholische Kirche, die von den Polen im 19. Jahrhundert gebaut worden ist. Zu den anderen Gemeinschaften gehören die Methodisten und Baptisten. Aber diese Konfessionen sind nicht sehr populär. Die Zahl der Moslems beträgt in der Region Wjatka rund 5 Prozent. Die meisten von ihnen sind Tataren. Die meisten Moslems leben im Süden der Region, in Malmysh-, Urshum-, Jaransk- und Wjatskije Poljani-Bezirken.

Während der Sowjetmacht wurden nur in der Hauptstadt der Region 35 Meisterwerke der orthodoxen Kultur von der "kommunistischen Konfession" zerstört. Das schöne Preobrashenskij-Kloster wurde 1626 gegründet. Es wurde 1696 abgeschlossen. Es funktionierte bis 1920 und wurde von den Kommunisten zerstört. Die St. Alexander-Newskij-Kathedrale wurde von Alexander L. Witberg, einem der berühmtesten Baumeister Russlands, geschaffen. Die Kathedrale wurde 1864 gebaut. Während der Sowjetmacht wurde dieses Meisterwerk der russischen Baukunst von den Stalinisten 1937 gesprengt.

Nur die St.-Serafim-Kirche funktionierte in der Stadt mit etwa 500.000 Einwohnern. Jetzt restauriert man viele alte Kirchen und Kathedralen.



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massenmedien.htm
Massenmedien


Man hat die Presse - und im weiteren Sinne alle Massenmedien - als "vierte Gewalt" neben Parlament, Regierung und Gerichtsbarkeit bezeichnet. In Wjatka (Kirow) hat der Bürger die Auswahl unter einer Vielfalt von Medien, die miteinander konkurrieren. In jeder Familie der Region wurde 1999 im Durchschnitt eine Tageszeitung ständig gelesen. 1999 waren Regionalzeitungen im Angebot (2 Haupttageszeitungen "Kirowskaja Prawda" und "Wjatskij Kraj", 5 andere Regionszeitungen und etwa 40 Bezirkszeitungen) als auch viele zentrale Zeitungen mit rund 73 Millionen Exemplaren.

Allein die Tagespresse verkaufte Ende 1999 täglich rund 300.000 Exemplare. In der Zeitungslandschaft dominiert immer die lokale und die regionale Tagespresse. Die wichtigsten regionalen Meinungsträger sind die Zeitungen "Kirowskaja Prawda" und "Wjatskji Kraj".

Derzeit sind über 400.000 Fernseh- und über 600.000 Radiogeräte angemeldet. Im Durchschnitt wenden die über 14-jährigen Einwohner des Gebietes täglich fast fünf Stunden auf, um eine Zeitung zu lesen (eine halbe Stunde), Radio zu hören (2 Stunden) oder ein Fernsehprogramm zu verfolgen (2,5 Stunden).

Der Rundfunk - dazu gehören die beiden Bereiche Hörfunk und Fernsehen - ist sehr populär in der Region Wjatka. Das Fernsehen hat sich in der Region Kirow zu einem bedeutenden Faktor des gesellschaftlichen, kulturellen und geistigen Lebens entwickelt.

Mehr als 99% der Bevölkerung besitzen in der Familie zumindest ein Hörfunkgerät. Der Rundfunk der Region gliedert sich in 5 populäre Hauptprogramme "Relax", "Russisches Radio (Kirow)", "Europa plus (Kirow)", "Maria", "Wjatka Region".

Fast 99% der Bevölkerung Wjatkas haben die Möglichkeit, Fernsehprogramme zu empfangen. Bis zu 90% des Programms sind Sendungen und Filme ausländischer Produzenten. Es gibt eine Vielfalt von Sendungen in Bereichen Nachrichten, Politik, Musik, Sport usw. Im Fernsehen nehmen die politische Berichterstattung, die Inlands- und Auslandsdokumentation sowie Fernsehspiele, Filme und Unterhaltungssendungen einen großen Raum ein. Die Programme des regionalen Fernsehens "Wjatka" stellen entsprechend regionale Themen in den Vordergrund. Das reicht von der Regionspolitik bis zur Kultur.

Sehr populär sind die Programme über die Geschichte des Gebietes Wjatka, Handwerk und Volkskultur. Sehr populär sind die Videofilme von den lokalen Fernsehstudios "Wjatka", "Grand TV" und "Der 9.Kanal" "Auf den sieben Bergen", "Willkommen in Wjatka", "Gesundheitswesen der Region Kirow", "Was ist Androloge?", "Das Kirower Zentrum für Kardiochirurgie", "Kalinka", "Dymka" (in English).

Die Hochschulen haben auch Videozentren. Das beste Videozentrum gehört der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow. Es hat Videofilme "Herzliche Glückwünsche zum höchsten Titel", "Die Fakultät für soziale Arbeit" , "Das ist die Familie Hundley" , "Internationale Beziehungen der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow ", "Abiturienten 1999", "Professor Mohr in Moskau und Wjatka", "Treffen in der Stadt Syktywkar" , "Das ist die Vorbereitungsfakultät der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow", "Prüfungen an der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow", "Tag der Kenntnisse", "Deutsche zukünftige Ärzte in Wjatka", "Herzliche Glückwünsche zum neuen Statut", "Kunstwerke von Tatjana Dedowa", "Grafik von Tatjana Dedowa. Das alte Wjatka", "Alexander Weprikow und seine Malerei", "Wjatkaer Mediziner an der Staatlichen Medizinischen Hochschule Hannover", " Wjatkaer Mediziner in den USA", "Wjatka ist 625 Jahre alt", "Wjatkaer Balalaika" und andere interessante Videofilme geschaffen.

In der Region Kirow gibt es auch ein gutes Spektrum elektronischer Informationsangebote. Mailboxen werden von Unternehmen und Organisationen betrieben, die ihren Geschäftspartnern Information und die Möglichkeit zun Nachrichtenaustausch anbieten, oder von Privatpersonen zum Austausch von Computerprogrammen und zur Unterhaltung. Per Modem hat man gute Beziehungen mit vielen Ländern der Welt.

Das Hauptzentrum der Datenkommunikation ist "Elektroswjas". Die Preise dieser Organisation sind ganz hoch. Deshalb werden andere Zentren populär. Das "RIAC"- Datenkommunikationszentrum, der Rat für ausländische Beziehungen der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow und das Deutsche Lehrmittel- und Kultur Zentrum der Region Kirow nehmen aktiv am Goethe-Institut/Siemens Förderprogramm "Jugend und Wissen" teil.

Viele Unternehmen und Institutionen der Stadt und Region Kirow nutzen das Internet, um sich zu präsentieren, Informationen, Dienstleistungen und Interaktionsmöglichkeiten anzubieten, Waren zu verkaufen oder Dienstleistungsgeschäfte abzuwickeln. Täglich werden neue Angebote im Internet in Betrieb genommen.



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sozial.htm
Soziale Sicherheit in der Region Kirow


Die Verfassung der Region Kirow:

ARTIKEL 83.

In der Region Kirow sind Soziale Sicherheit, Gesundheitswesen und Umweltschutz garantiert.

ARTIKEL 84.

Die Staatsorgane der Region Kirow sind für die Grundlinien der sozialen Politik, der Politik für Gesundheitswesen und der Politik für Umweltschutz verantwortlich. Diese Grundlinien umfassen: a) soziale Sicherheit der Bevölkerung der Region, diverse Staats- und Privatformen der sozialen Versicherung und Renten; b) Unterstützung der armen Bevölkerung der Region; c) diverse Organisationen für die Unterstützung der arbeitslosen Bevölkerung; d) Staatsunterstützung des Systems für Umweltschutz, des Gesundheitswesens, des Mutter-und-Kindersystems, Unterstützung der Invaliden; Unterstützung des Systems der medizinischen Ausbildung,; Unterstützung der Patientenausbildung und ökologischen Ausbildung; e) Schaffen des Systems, das den gesunde Umweltschutz, Gesundheit und Sport garantieren kann; f) gleiche Möglichkeiten für alle Bürger der Region im Bereich des Gesundheitswesens; i) Prävention der gefährlichen Technologien.


Die Vollbeschäftigung


ist in der Region Kirow (Wjatka) sehr aktuell. In den sowjetischen Zeiten gab es in der Region viele Militärwerke. Im Jahre 1999 überschritt die Arbeitslosigkeit 8%. Neue Arbeitsplätze werden sehr langsam geschaffen. Die Hauptaufgabe ist die Konversion und Modernisierung der ehemaligen Militärindustrie. Mit der Belebung der Wirtschaft und der Landwirtschaft wird sich auch in der Region Kirow die Situation auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

Einige Gruppen sind besonders von der Arbeitslosigkeit betroffen, vor allem Arbeitsnehmer ohne ausreichende berufliche Qualifikation, Absolventen der Mittelschulen, Arbeiter der ehemaligen Militärwerke, Frauen sowie ältere und Langzeitarbeitslose.

1999 betrug das verfügbare Monatseinkommen eines Vier-Personen-Arbeitnehmer-Haushalts in der Region Wjatka 1.500 Rubel (etwa 100 DM). 99% werden für Nahrung und Wohnung ausgegeben.

In Wjatka ist es unmöglich, eine "nivellierte Mittelstandartgesellschaft" auszubilden. Der überwiegende Teil der Arbeiter, Ingenieure, Ärzte, Mittelschullehrer, Hochschullehrer können nicht existieren, während nur eine kleine Minderheit vollständig lebt.

Der Hochschullehrer ohne wissenschaftlichen Titel bekommt 300 - 400 Rubel (25 DM - 55 DM). Die monatlichen Einkommen des Arztes sind 400 - 1.000 Rubel (25-65 DM). Der Professor einer Universität bekommt etwa 1.000 Rubel (65 DM). Das Monatseinkommen für eine Vier-Personen-Familie soll 3.800 Rubel (250 DM) sein. Das ist das physiologische Minimum.

Der Lebensstandart hängt sowohl von der Höhe des Einkommens als auch von der Höhe der Preise ab. Seit zehn Jahren hat es in Russland schon einige verheerende Inflationen gegeben, die zu massiven Vermögensverlusten führten.









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Deutsches Zentrum Kirov
C/o Kirower regionale
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"A.I.Herzen"
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letzte Änderung 06.05.2004