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li_geschichte.html Geschichte Seit der Jungsteinzeit besiedelt; 15. v. Chr. durch die Römer unterworfen, die im 5. Jahrhundert von den Alemannen zurückgedrängt wurden; im Mittelalter wird Liechtenstein von verschiedenen Grafengeschlechtern regiert; 1396 erhält die damalige Grafschaft Vaduz die Reichsunmittelbarkeit. 1699 kauft Johann Adam Andreas von Liechtenstein die Herrschaft Schellenberg und 1712 die Grafschaft Vaduz. 1719 werden die Gebiete zum Reichsfürstentum Liechtenstein erhoben. Durch die Mitgliedschaft im Rheinbund (1806) wird Liechtenstein ein souveräner Staat. 1862 unterzeichnet Fürst Johannes II. eine konstitutionelle Verfassung, die einen durch Wahlmänner gewählten Landtag vorsieht. 1921 wurde - ebenfalls von Johannes II. - die heutige Verfassung unterzeichnet, die dem Volk die volle politische Mündigkeit brachte. Fürst Franz Josef II. war der erste Fürst, der im Land selbst Wohnsitz genommen hat (1938). Nach dem Zweiten Weltkrieg machte Liechtenstein eine rasante wirtschaftliche Entwicklung durch, während der es sich vom Agrarland zum Industriestaat wandelte. | ||