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Große Willi-Sitte-Ausstellung in Halle geplant
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Halle - Nach dem Eklat um die gescheiterte Nürnberger Schau wird der ostdeutsche Maler Willi Sitte in der Staatlichen Galerie Moritzburg in Halle voraussichtlich in zwei Jahren eine große Ausstellung bekommen. Wie der in Halle lebende 79-jährige Künstler am Samstag der dpa sagte, soll die Retrospektive in enger Zusammenarbeit mit dem Germanischen Nationalmuseum in
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Nürnberg stattfinden. "Das war mein Wunsch, damit es am Ende nicht im Bösen vor sich geht." Der Maler will eigene Arbeiten zur Verfügung stellen, außerdem würden Werke aus der Sammlung des halleschen Museums und Leihgaben anderer Museen gezeigt.
Das Nürnberger Museum hatte im Dezember überraschend die zum 80. Geburtstag Sittes im kommenden Februar geplante Schau auf das Jahr 2003 verschoben. Zur Begründung hieß es, es bestehe noch Bedarf bei der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Person des Künstlers, der in der DDR ein hoher Kulturfunktionär gewesen war. Sitte sagte angesichts der Querelen die Nürnberger Ausstellung von seiner Seite aus endgültig ab.
Wie die Direktorin der Galerie Moritzburg Katja Schneider in der Samstagsausgabe der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" sagte, solle das Konzept für die Retrospektive die Reibungspunkte und Kontroversen, die Bestandteil von Sittes Werk und seiner politischen Rolle seien, ansprechen. Keinesfalls werde es eine unkritische Darstellung geben. Diesem Punkt habe auch der Maler zugestimmt. (dpa 21.1.2001)
www.dhm.de, Biografie des Künstlers
www.hfk-bremen.de, Hochschule für Bildende Künste Bremen, Deutsche Kunst und die Wende - der Maler Willi Sitte
www.mi.sachsen-anhalt.de, Staatliche Galerie Moritzburg Halle
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