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forschung.htm Forschung in der Region Kirow Im Gebiet Wjatka wird Forschung in drei unterschiedlichen Sektoren betrieben: an den Hochschulen, nichtindustriellen Forschungseinrichtungen und an den Forschungsabteilungen der Wirtschaft. Dass an Hochschulen geforscht wird, ist eine alte russische Tradition. Die "Einheit von Forschung und Lehre" ist ein wichtiges Prinzip des Hochschullebens. Sehr bekannt sind das Forschungsinstitut für Hämatologie und Bluttransfusion, das Forschungsinstitut für Mikrobiologie, das Forschungsinstitut für Landwirtschaft und Selektion, das Forschungsinstitut für Pelztierjagd und Pelztierzucht, das interregionale Zentrum für Hepatochirurgie, das Kirower Zentrum für Kardiochirurgie, das interregionale Zentrum für Augenkrankheiten, das interregionale Zentrum für Endochirurgie, das interregionale Zentrum für Neurologie, das interregionale Zentrum für Urologie und Andrologie, usw. Einige Betriebe des Gebietes Wjatka haben gute Forschungslaboratorien. Berühmt sind die Wissenschaftler des Chemiebetriebs der Stadt Kirovo-Tschepetsk. Die Bürger der Region sind stolz auf die berühmten Akademiemitglieder und Staatspreisträger Bakuljev, Bechterew, Shurawlev, Sawinych, Sacharow und Abdullin. Über 1 000 Wissenschaftler arbeiten an diesen Forschungsanstalten. Interregionale medizinische wissenschaftliche Zentren der Region Kirow Das Kirower interregionale Zentrum für Leberchirurgie Das interregionale Zentrum für Leberchirurgie wurde vom Ministerium für Gesundheitswesen der Russischen Föderation 1965 gegründet. Das Zentrum wurde von Professor Dr. Walentin A. Shuravljow organisiert. Die Hauptaufgabe des Zentrums ist komplizierte Operationen der Patienten mit Fokalkrankheiten der Leber durchzuführen. Seit 35 Jahren konnten die Chirurgen des Zentrums 1650 Patienten mit sehr komplizierten Krankheiten der Leber, des Pankreas und des Duodenums operieren. Die Grundlinien des Zentrums sind:
Das Kirower interregionale Zentrum für Kardiochirurgie Das Kirower interregionale Zentrum für Kardiochirurgie wurde 1989 gegründet. Das Zentrum benutzt moderne Diagnostik und chirurgische Technologien für diverse Herzkrankheiten der Erwachsenen und Kinder. Die Tätigkeit des Zentrums ist sehr wichtig, denn die Sterblichkeit durch Kreislaufkrankheiten ist 887,4 je 100.000 der Bevölkerung (8,87 je 1.000;1995: 898,2 je 100.000 der Bevölkerung, 8,98 je 1.000), und die Sterblichkeit durch Infarkt ist 163,1 je 100.000 der Bevölkerung (1,63 je 1 000). Im Zentrum arbeiten 5 erfahrene Kardiochirurgen, 5 Anästhesiologen, 2 Perfusiologen und 10 Assistenten und Krankenschwestern. Professor Dr. Wladimir A. Wjasnikow, der Leiter des Lehrstuhls für Chirurgie der Fortbildungsfakultät der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow, ist Direktor des Zentrums. Er nimmt an diversen internationalen Konferenzen für Kardiochirurgie teil. Die Gruppe der Analytiker ist für Analyse der wissenschaftlichen Literatur und CD-ROMs über Kardiologie und Kardiochirurgie verantwortlich. Das Zentrum hat gute Kontakte und wissenschaftliche Beziehungen mit internationalen kardiologischen Gesellschaften und Kardiozentren in Moskau, St.-Petersburg und anderen großen Städten Russlands. Die wissenschaftlichen Arbeiten des Zentrums sind den Problemen der Endocarditis, By-Pass-Operationen, chirurgischen Technologien für komplizierte Kardioprobleme und Kardiodefekte, Komplikationen der Endokarditis und vielen anderen Problemen gewidmet. Seit zehn Jahren haben die Chirurgen des Zentrums über 3 000 komplizierte Operationen durchgeführt. Obwohl es viele ökonomische Probleme in Russland gibt, können die Chirurgen des Zentrums über 300 komplizierte Operationen jährlich durchführen. Die Sterblichkeit ist 5%-7%. Eine der wichtigsten Grundlinien des Zentrums sind Transplantationen der russischen "LIKS"- und "CARBOMEDICS"-Herzklappen. Diese Herzklappen werden in der Stadt Kirowo-Tschepetsk produziert. Das Zentrum hat einige technologischen Probleme und kann nur die Kinder, die älter als 1 Jahr sind, operieren. 1994 begann das Zentrum alle By-Pass-Operationen durchzuführen. Operationen der direkten Revaskulation des Myokardiums werden in der Kombination mit der Implantation der mitralen and aortalen Herzklappen durchgeführt. Revaskulation des Myokardiums ist auch eine wichtige Linie des Zentrums. Das Zentrum schenkt den Problemen der chirurgischen Technologien für Infektionsendokarditis eine sehr große Aufmerksamkeit. Im Oktober 1999 besuchte Professor Dr. Wjasnikow die besten Kliniken Hannovers und konnte seine Erfahrungen mit sehr berühmten Kardiochirurgen Deutschlands austauschen. Das Kirower interregionale Zentrum für Augenkrankheiten und Augenchirurgie Die Weltorganisation für Gesundheitswesen berichtet, dass über 180 Mio. Menschen diverse Augenkrankheiten haben. 45 Mio. Menschen sind blind. Etwa 80% aller blinden Menschen kann man mit modernen Methoden und Arzneimitteln heilen. Die Hauptursachen der Blindheit sind Katarakt (19 Mio.), Glaukom (6,4 Mio.), Trachom (5,6 Mio.). In der Region Kirow gibt es auch viele Patienten mit Augenkrankheiten. Seit vielen Jahren befand sich das Kirower Zentrum für Ophthalmologie und Ophthalmochirurgie in alten Gebäuden im Zentrum der Stadt. Ein neues Gebäude des Zentrums wurde am 13. Juni 1999 gebaut und geöffnet. Das neue Gebäude besteht aus 10 Räumen an der Poliklinik des Zentrums, zwei Hauptabteilungen mit 120 Betten, 6 modernen Operationsräumen und einigen Räumen für den Lehrstuhl für Augenkrankheiten der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow. Jetzt kann das Zentrum auch Patienten aus den Regionen Perm, Kostroma, Archangelsk und Wologda und den Republiken Mari-EL, Udmurtien und Komi untersuchen, operieren und heilen. Im Zentrum arbeiten jetzt 15 erfahrene Augenchirurgen und 108 Assistenten und Krankenschwestern. Nach drei Jahren kann man über 6 000 diverse Augenoperationen jährlich durchführen. Das Zentrum hat moderne Komplexe für Diagnostik und Chirurgie, die in Deutschland produziert wurden. Die Grundlinien der chirurgischen Tätigkeit sind Operationen für Katarakt, Implantationen der Linsen, Operationen für Glaukom und Defekte der Retina. Das Zentrum hat gute Beziehungen und Kontakte zu den Zentren für Augenkrankheiten in Moskau, St.-Petersburg, Kasan, Ekaterinburg und Nishnij Nowgorod. Professor Dr. Alexander D. Tschuprow, der Hauptophthalmologe und Ophthalmochirurg der Region Kirow und Leiter des Lehrstuhls für Augenkrankheiten der Region Kirow, ist Direktor des Zentrums. Das Zentrum hat auch gute Kontakte mit Ophthalmologen und Ophthalmochirurgen Europas und Amerikas. Drei Augenchirurgen haben ihre Praktiken an den besten Augenzentren Hannovers gehabt. Der Leiter der russischen Augenärzte war Professor Dr. Hofmann, der berühmte Augenchirurg Deutschlands. Das Kirower interregionale Zentrum für Neurologie und Neurochirurgie Das Kirower interregionale Zentrum für Neurologie und Neurochirurgie wurde von Professor Dr. Boris N. Bein, Hauptneurologe und Hauptchirurg der Region Kirow gegründet. Im Zentrum arbeiten auch 5 Dozenten der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow. Die Grundlinien der Tätigkeit sind:
Das Zentrum hat gute Beziehungen mit der Gesellschaft für Neurologie und Neurochirurgie der Russischen Föderation der Akademie der Medizinischen Wissenschaften, der Moskauer Medizinischen Universität, der Medizinischen Akademie Moskau, der Medizinischen Akademie Perm, der Medizinischen Akademie Nishnij Nowgorod und dem Forschungsinstitut für Neurochirurgie namens Burdenko. Das Kirower interregionale Zentrum für Urologie und Andrologie Das Zentrum wurde als Resultat des internationalen Programms zwischen Kirow und Alabama gegründet. Das Zentrum befindet sich in der "Lepse"-Klinik. Die Gründer des Programms sind Professor Dr. Rube R. Hundley (Alabama, die USA) und Doz. Dr. Wladimir Bitejew (Kirow, Russland). Die Grundlinien des Zentrums sind
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