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Mark Pawlow-Opuls


1962 in Taschkent (Usbekistan) geboren
1983 Abschluss einer republikanischen Kunstfachschule
1986 - 1988 Besuch der Kurse an der Kunst-Gewerbe-Akademie "W.I.Muchina" (Sankt-Petersburg)
1988 - 1990 als Kunstmaler am Filmstudio "Usbekfim" (Taschkent) tätig
1990 - 1994 Kunstmaler am Filmstudio "Lenfim" (Sankt-Petersburg)
1994 - 1998 Arbeit als Kunstmaler
1998 Mitglied der Assoziation Kunst der Völker der Welt
1999 Mitgleid des Internationalen Verbands für Deutsche Kultur

Seine Werke befinden sich in Galerien und Privatsammlungen der Städte Taschkent, Moskau, Sankt-Petersburg, Tokyo, London, Paris, New-York, Jerusalem, München, Rom, Athen, Kirov, Kirowo-Tschepezk.

"Jahreszeiten"

Die "Jahreszeiten" sind ein klassisches Sujet, welches durch Jahrhunderte lange Traditionen sowohl des Westens als auch des Ostens geheiligt ist. Es erscheint in der Kunst dieses oder jenes Küntlers, Dichters, Musikers als ein Versuch der filosofischen Erschließung des Lebens, als ein Ergebnis der persönlichen geistigen Erfahrung.

Mark Pawlow wand sich an dieses Thema auch im Ergebnis harten künstlerischen Suchens, der Überlegungen über das Vergangene. Vier Bilder, die im Laufe von fünf Jahren geschaffen wurden, bilden einen abgeschlossenen Zyklus, welcher über Kindheit und Reifejahre, Zärtlichkeit und Mut, Jugendträume und nüchterne Schlussfolgerungen, das Große im Kleinen und das Kleine im Großen berichtet.

Das Blühen des Frühlings, stürmische Farben des Sommers, eine herbstliche Elegie und der winterliche Schneesturm - das Universelle der Bilder ist mit dem Einfluss der orientalischen Kunst und der privaten Erfahrung des Lebens in Mittelasien verbunden. Das Haus seiner Kindheit, ein riesengroßer Garten, Wasserbäche und -ringe, Berge in der Ferne - das alles ist in seine Gemälde als Zeichen der emotionellen Erfahrung eingegangen.

Das Bild des ewigen Naturumlaufs verkörpert die Idee der Sein-Harmonie. Nicht zufällig wendet sich M.Pawlow an die Zeilen des japanischen Dichters aus dem 13.Jahrhundert Dogen (1200-1253), die zum Motto und Thema des küntlerischen Zyklus gworden sind:

Blumen - im Frühling,
Der Kuckuck - im Sommer,
Im Herbst - der Mond,
Ein reiner und kalter Schnee - im Winter.


Nach dem Text der Kunstexpertin aus dem Russischen Museum (Sankt-Petersburg) Natalia Swenigorodskaja.