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Eigentum, Wirtschaft, Soziales


Die Verfassung der Region Kirow:

ARTIKEL 18.

Diverse Formen des Eigentums existieren in der Region Kirow. Alle legitimen Formen sind in der Region Kirow garantiert, gesichert und unterstützt.

ARTIKEL 19.

Das Staatseigentum der Region Kirow besteht aus dem föderalen Eigentum, dem regionalen Eigentum und dem Eigentum der anderen Subjekte der Russischen Föderation.

ARTIKEL 26.

Alle legitimen Unternehmungsformen sind in der Region Kirow garantiert. Ökonomische Freiheiten und Konkurrenz sind auch garantiert.

ARTIKEL 71.
  1. Finanzen der Region Kirow bestehen aus dem regionalen Budget, diversen legitimen Finanzfonds, die dem Budget nicht gehören, föderalen Subventionen und Anleihen.
  2. Die Region benutzt ihre Finanzen zum Wohl ihrer Bevölkerung.
  3. Die Finanzen der Region darf man mit den Finanzen der anderen Subjekte der Russischen Föderation benutzen als auch mit den Finanzen der Geschäftsleute und Privatbetriebe, um die gemeinsamen Unternehmungsprojekte und ökonomische und soziale Programme zu finanzieren..
  4. Der Gouverneur ist für die Finanzen der Region verantwortlich.


ARTIKEL 72.
  1. Das Budget der Region besteht aus diversen Steuern, föderalen Subventionen und anderen legitimen Reserven, Bezugsquellen und Hilfsquellen.
  2. Das Budget der Region wird von dem Gouverneur vorbereitet. Es wird von der Duma der Region besprochen.
  3. Der Gouverneur soll über das Budget der Region in der Duma der Region jährlich berichten.
  4. Das Komitee für das Budget der Region und die Finanzen der Region kontrolliert das Budget der Region.
Budgetdefizit der Region (Stand Januar - Juni 1999): 34,6 Mrd. Rbl.


Wirtschaft, Währung, Soziales:


Die sich seit Herbst 1997 zuspitzende Finanzkrise erreichte am 17. August 1998 mit der Freigabe des Rubels und die Einstellung des Schuldendienstes auf in Rubel denominierte Staatsanleihen mit Fälligkeiten bis Ende 1999 ihren vorläufigen Höhepunkt. Mit der Abwertung des Rubels und dem Zusammenbruch der inländischen Finanzmärkte endete abrupt die bisher längste Stabilisierungsphase seit dem Zusammenbruch der UdSSR, alle Hoffnungen auf eine beginnende wirtschaftliche Erholung wurden zunichte gemacht. Die Industrieproduktion verringerte sich 1998 um 5,2% (1990-1998: - 53,8%). Die landwirtschaftliche Produktion ging nach einer schlechten Ernte, u.a. eine Folge von Dürre und Überschwemmungen, um 12,3% zurück. Die Arbeitslosenquote liegt seit April 1999 bei 14,2%. Die Inflationsrate stieg im September 1998 als Folge der Rubelabwertung sprunghaft an; Ende 1998 lag sie bei 84,4%. Die soziale Lage weiterer Bevölkerungskreise hat sich seit August 1998 erneut deutlich verschlechtert. Das verfügbare Realeinkommen lag im ersten Halbjahr 1999 um 25,6% unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 1999 lag das Einkommen von 51,7 Mio. Personen unter dem Existenzminimum von monatlich 872 Rbl. (rd. 35 US$). Die reale Rente lag im Mai 1999 um 48,6% unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Steuerschulden der Unternehmen betrugen am 1. April 1999 239 Mrd. Rbl. Organisierte Kriminalität und Korruption sind weit verbreiten, besonders in Moskau und St.-Petersburg.