|
internat.htm Außenpolitik der Region Kirow Das Departement für ausländische ökonomische Beziehungen der Regionalen Administration (Leiterin Fr. Tatjana A.Wassiljewa) ist für die Außenpolitik der Region Kirow verantwortlich. Es analysiert und kontrolliert die Tätigkeit der Betrieben, Kultur- und Ausbildungsorganisationen der Stadt und Region Kirow im Bereich der ausländischen Beziehungen. Im November sollen alle Organisationen dem regionalen Departement für ausländische ökonomische Beziehungen ihre Berichte über die Tätigkeit und Pläne im Bereich der Außenpolitik schicken. Das Departement besteht aus 6 Personen. Eine große Rolle spielt auch die Industrie- und Handelskammer der Region Kirow. Diese Organisation wurde 1993 von Dr. Nikolaj Lipatnikow gegründet. Zur Industrie- und Handelskammer der Region Kirow gehören über 340 Unternehmen der Stadt und Region Kirow (Stand Ende 1999). An der Organisation der ausländischen Beziehungen nimmt auch Wladimir I. Reschetnikow, der Berater des Gouverneurs für nationale Fragen, aktiv teil. Das Departement für Kultur und Kunst (Leiter Gennadi M.Balyberdin) gründete das Schwedische Kulturzentrum und das Deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum der Region Kirow. Grundlage der Außenpolitik der Region Wjatka ist die Weiterentwicklung der ökonomischen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen mit allen ausländischen Organisationen, die sich für die Region interessieren. Seit fünf Jahren haben viele Firmen, Kultur- und Ausbildungsorganisationen gute Beziehungen mit Deutschalnd, den USA, Schweden, Finnland, Poland und den Niederlanden. Während der Sowjetmacht war die Region "geschlossen", hier befanden sich viele Militärwerke. Für die künftige Zusammenarbeit mit Ausländern ist es für die Region wichtig, geregelte Beziehungen durch Verträge zu untermauern. Die Partnerschaft soll sich auf gemeinsame vitale Interessen und Werte gründen. Es gibt vielfältige historisch gewachsene, menschliche, kulturelle und ökonomische Bindungen zwischen der Region Wjatka und vielen Ausländern. Die Außenpolitik der Regionsregierung konzentriert sich auf Modernisierung der Industrie und Landwirtschaft, Wissenschaft und Kultur, Bildung und Ausbildung, Medizin und Soziale Sicherheit. Die Auswärtige Kulturpolitik der Region Wjatka ist eine der tragenden Säulen der Wjatkaer Außenpolitik. Zu ihren Aufgaben gehört es,
Beziehungen mit Ausbildungs-, Kultur- und Informationszentren Deutschlands Unsere Beziehungen mit Deutschland entwickeln sich dank den weltbekannten Ausbildungs-, Kultur- und Informationszentren Deutschlands. Wir sind besonders dankbar dem Goethe-Institut, der Deutschen Welle Köln, der Inter-Nationes-Organisation und der Redaktion der Zeitschrift "Deutschland", die an die Schulen und Hochschulen regelmäßig sehr nützliche Lehrbücher, Dias, Tonbänder und Videofilme senden. Mit diesen Materialien können unsere Deutschlehrer viel besser Deutsch, Kultur und Geschichte, Kunst, Ökonomie und Politik Deutschlands unterrichten. Die Materialien, die das Deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum der Region Kirow, die SMAK und bereits mehrere Schulen der Städte und Siedlungen der Region Kirow bekommen, dürfen viele Deutschlehrer, Schüler und Studenten benutzen. Mit diesen Materialien organisiert man
Mit diesen Materialien führen viele Lehrer für Deutsch ihre methodischen Hauptaufgaben:
Das Deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum Kirow Grundlinien der Tätigkeit Das Deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum an der Kirover regionalen wissenschaftlichen Bibliothek "A.I.Herzen" ist auf Initiative der Administration der Region Kirow, der Kirower regionalen wissenschaftlichen Bibliothek "A.I.Herzen" und des Goethe-Instituts Moskau gegründet worden. Die deutsche Seite hat der Regionalen Bibliothek für die Errichtung des Lehrmittelzentrums Lehrmittel in Summe von 30.000 DM gespendet. Ihrerseits hat die Bibliothek einen Raum sowie die deutschsprachige Bibliothekarin für die Tätigkeit des Zentrums angestellt. Praktisch begann die Arbeit des Zentrums viel früher. Das Zentrum muss nicht nur eine Lehranstalt sein, sondern auch zum Koordinator der Tätigkeit in der Region Kirow für die Arbeit mit Deutschland, deutschen Organisationen, Kaufleuten und Einzelpersonen sowohl Russlands als auch Deutschlands werden, in seinen Tätigkeitsbereich müssen möglichst viele verschiedene Organisationen eingeflochten werden. Grundaufgaben des Zentrums
1. Wissenschaftliche und unterrichtsmethodische Tätigkeit Diese Sektion besteht aus drei Untersektionen:
2. Kulturarbeit Heutzutage kann man im Rahmen dieser Sektion über die Tätigkeit zweier Untersektionen sprechen (was eigentlich durchaus die Möglichkeit der Erweiterung ihrer Tätigkeitsbereiche nicht ausschließt):
Programm und Plan des Deutschen Lehrmittel- und Kulturzentrum für das Jahr 2000 Organisatorische Fragen
Statut des Deutschen Lehrmittel- und Kulturzentrums Kirow Das Deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum ist eine Ausbildungs- und Kulturanstalt, sie ist gemeinsam mit dem Goethe-Institut Moskau auf der Basis der Abteilung für fremdsprachige Literatur der Regionalen wissenschaftlichen Bibliothek "A.I.Herzen" gegründet. Hauptaufgaben des Zentrums:
Das Zentrum hat gute schöpferische Kontakte mit folgenden deutschen Institutionen und Persönlichkeiten:
In diesem Sinn ist die Tätigkeit der Wjatkaer Staatlichen Pädagogischen Universität (sie hat einen speziellen Lehrstuhl für Deutsch, den Lehrstuhl für Romanisch-germanische Philologie und den Lehrstuhl für Fremdsprachen, woran Deutschdozenten tätig sind), wo die Dozenten bereits viele Monate die Möglichkeiten nutzen, die vom DAAD und dem Goethe-Institut angeboten werden. (Durchführung von Praktiken in Deutschland; im Rat des Zentrums gibt es Vertreter dieser Universität). Die pädagogische Universität begann als erste Anstalt in Kirow, humanitäre deutsche Hilfe zu bekommen (vom Goethe-Institut, Inter Nationes, der Deutschen Welle). Die Universität hat eine gute methodische Lehrnmittelbasis für Lehrer und Studenten in Deutsch gebildet. Die Staatliche Medizinische Akademie Kirow hat sehr gute Kontakte mit der Medizinischen Hochschule Hannover (Studenten- und Dozentenaustausch), wie auch mit Inter Nationes, der Deutschen Welle u.s.w. Eine große Rolle spielt in dieser Tätigkeit das Komitee für internationale Beziehungen dieser Kirower Hochschule. Der Lehrstuhl für Fremdsprachen und Latein betreut ständig die Arbeit der Hochschule in den internationalen Beziehungen, leitet den Deutschen Klub der Hochschule, bereitet Druckmaterialien über die Stadt und die Region Kirow in Deutsch vor; auf einer so guten Ebene macht das keiner in der Region Kirow. Das sind fertige Werbungs- und Informationsbüchlein über alle Aspekte des Lebens in Kirow. Sie geben auch eine deutschsprachige Fassung der Zeitschrift der medizinischen Hochschule "Freundschaft" heraus. Die letzte Ausgabe ist speziell vorbereitet worden für den Besuch des Rektors der Kirower Hochschule Herrn Prof. Dr.W.A.Shurawljov in Deutschland. Die Wjatkaer technische Universität hat auch bestimmte Erfolge in dieser Tätigkeit zu verzeichnen. Die Dozenten des Lehrstuhls für Fremdsprachen arbeiten sehr aktiv an der Propagierung der Kenntnisse über Deutschland und der Festigung unserer freundschaftlichen Beziehungen. Sie haben eine gute Praxis der Arbeit mit deutscher Seite und hatten auch ihr Praktikum in Deutschland. Etwas komplizierter sieht es an der Wjatkaer Staatlichen landwirtschaftlichen Akademie aus, ihre Dozenten erscheinen nur selten in der internationalen Arbeit, obwohl sie ziemlich aktiv an Jagdbesuchen aus Deutschland als Dolmetscher arbeiten. Das College für Fremdsprachen (Karl-Marx-Straße 115, Raum 10, Kirow, Tel.63 04 23, c/o das Forsttechnische College, Direktor - Nikolaj G. Schubin) bereitet Dolmetscher und Referenten vor. Tätigkeitsbeginn - September 1996. Heutzutage werden daran über 100 Personen ausgebildet. Gute Erfahrungen in der Tätigkeit mit Deutschland hat das Kirower Kunstmuseum. Besonders attraktiv war die Vorbereitung mit der Fa. Wintershall einer Ausstellung und eines Katalogs über den Kunstfotografen Sergej Lobowikow (Durchgeführt in Kassel, Kirov u.s.w.). Gute Erfahrungen auf dem Gebiet der Zusammenarbeit mit Deutschland haben auch die Kirower regionale Organisation der Gesellschaft "Das Wissen" und das Kirover Lehrerfortbildungsinstitut u.s.w. Die Organisation "Das Wissen" ist die führende Organisation in Kirow, die Deutschkurse für Russlanddeutsche durchführt. "Das Wissen" ist auch Mitglied des Rates des Deutschen Lehrmittel- und Kulturzentrums Kirow. Das Lehrerfortbildungsinstitut organisiert jährlich Kurse für Lehrer der Stadt und Region Kirov, welche deutsche Dozenten leiten. Seine Vertreter gibt es auch im Deutschen Zentrum. Diese Arbeit kann sowohl eine humanitäre als auch letzten Endes eine kommerzielle Hilfe leisten. Dazu hat das deutsche Lehrmittel- und Kulturzentrum alle Möglichkeiten, die man unterstützen muss. Seine Tätigkeit wird eine Basis auch für die Business-Menschen beider Staaten gründen. Email: man@riac.ru dz@ezmail.ru Das beste Hochschulzentrum für internationale Freundschaft Der Rat für Internationale Beziehungen der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow ist wirklich ein wichtiges internationales medizinisches Zentrum der Region Kirow. Der Rat wurde im Mai 1992 gegründet. Die wichtigsten Grundaufgaben des Rates sind Austauschprogramme (Deutschland, Alabama, Oklahoma); Organisation der Famulatur für die Studentinnen und Studenten von der Medizinischen Hochschule Hannover; Vorbereitung der internationalen medizinischen Konferenzen; Weiterentwicklung traditioneller Kontakte mit der Deutschen Welle, der "Inter Nationes"-Organisation, dem Goethe-Institut Moskau, der "Hands Across the Water"-Organisation; wissenschaftliche und unterrichtsmethodische Arbeit; Methodik des Fremdsprachenunterrichts; Ausstellungstätigkeit (wissenschaftliche Bücher, Forschungsberichte der MHH (1996-1999), Rote-Liste-Bücher (1996-1999), PDR-Bücher (1992-1999), methodische Literatur, Lehrmittel, Zeitschriften und Zeitungen, CD-ROM-Computerprogramme und Ausbildungsprogramme u.s.w.); Audio- und Videokurse (Kultur, Geschichte, Kunst, Wissenschaft und Medizin in Deutschland, den USA, Schweden, Frankreich); medizinische Videokurse für Mediziner und Patienten (Chirurgie, Innere Medizin, Urologie, Andrologie, Neurologie u.s.w.); englische, deutsche und französische Sprachkurse für Aspiranten und Ärzte; englische und deutsche Sprachkurse zur Vorbereitung auf das Studium an ausländischen Hochschulen; Konsultarische Lehrhilfe der Hochschullehrer der SMAK, die aktiv an internationalen medizinischen Konferenzen teilnehmen; Verbreitung neuer wissenschaftlicher und medizinischer Information; Zusammenarbeit mit dem regionalen Kunstmuseum und der Musikfachschule; Zusammenarbeit mit dem Übersetzer-und-Dolmetscher-Verband der Region Kirow, dem Deutschen Lehrmittel- und Kulturzentrum des Wjatkaer Gebietes, dem Schwedischen Kulturzentrum Kirov und der regionalen wissenschaftlichen Bibliothek "A. I. Herzen"; Schaffung der Bücher und Broschüren über Geschichte, Kultur, Kunst, Ausbildung und Sehenswürdigkeiten der Stadt Kirow (Wjatka) und der Region Kirow für ausländische Gäste und Freunde der SMAK. Die wichtigsten Ergebnisse des Rates für ausländische Beziehungen der SMAK sind, dass etwa 140 Studenten, Ärzte und Hochschullektoren 26 Länder der Welt besucht haben, um ihr Praktikum an den besten Kliniken zu haben oder an verschiedenen medizinischen Konferenzen teilzunehmen. 25 Studenten der Medizinischen Hochschule Hannover haben die SMAK besucht und an den Kliniken ihre Famulatur gehabt. Die ersten verdienten Professoren der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow sind Prof. Dr. Ulrich Mohr und Priv. Doz. Michaela Aufderheide von der MHH. Professor Rainer Hirt von der Universität Jena wurde zum ehrenwürdigen Professor der Fakultät für soziale Arbeit für seine Tätigkeit als Lektor für ausländische Soziologie gewählt. Der Rat organisierte 8 internationale Konferenzen (Familienmedizin) und 6 Seminare (Andrologie und Urologie). Über 40 Ausländer aus den USA nahmen daran teil. Etwa 150 Bücher und Broschüren über Kultur, Kunst und Ausbildung Russlands und der Region Kirow sind seit 1992 veröffentlicht worden. Über 350 junge Ärzte und Wissenschaftler der Stadt Kirow und Hochschullehrer und Aspiranten der SMAK haben englische und deutsche Sprachkurse seit 1987 beendet. Über 30 Studenten der SMAK sind zu guten medizinischen Dolmetschern und Übersetzern geworden. Alle Studenten der SMAK haben gute Möglichkeiten für das Schauen von Lern-, Informations- und Kunstvideofilmen. Es gibt alle Möglichkeiten zum Hören neuer Audiokurse aus den USA und Deutschland. Der Rat organisierte Videokurse für Fachärzte (Innere Medizin, Kardiologie, Andrologie, Urologie, Chirurgie, Neurologie, Psychiatrie, Otorhinolaryngologie). Der Rat hat 6 Ausstellungen neuer Arzneimittel aus Deutschland, den USA, Schweden und anderen Ländern durchgeführt. Einladung nach Moskau (kn) 1992 hat der Senatsbeauftragte für Internationale Hochschulfragen Professor Dr. Dr. h.c. Ulrich Mohr, von der Abteilung Experimentelle Pathologie der MHH, erfolgreiches Studentenaustauschprogramm zwischen der Staatlichen Medizinischen Hochschule Kirow und der MHH ins Leben gerufen. Während eines Besuches bei der Partnerhochschule in Kirow erhielt Professor Mohr jüngst eine Auszeichnung besonderer Art: Der russische Gesundheitsminister, Herr Starodubov, lud ihn nach Moskau ein. Professor Mohr und eine Delegation der Hochschule in Kirow packten ihre Koffer und die Gelegenheit beim Schopfe, an höchster Stelle über die Historie und die Aktivitäten des Programms zu berichten. Sie betonten die Bedeutung des Fort- und Weiterbildungsaufenthaltes russischer Studenten und Ärzte für den Ausbau der Hochschule. Wegen der insgesamt sehr positiven Bilanz der vergangenen Jahre wird dieses Programm in Russland auch in Zukunft von staatlicher Seite unterstützt. Der Austausch von Studierenden und Ärzten soll weiterhin gefördert und intensiviert werden. Russische Kollegen wünschen sich vor allem, dass auch Ärzte aus Hannover verstärkt die Hochschule in Kirow besuchen. Sie könnten ihnen an Ort und Stelle spezielle Praktiken und Techniken der Behandlung vermitteln. "MHH Info", Oktober - November 1999. - S. 27 Das Treffen in Hannover am 19.Oktober 1999 Auf Einladung der Staatlichen Medizinischen Hochschule Hannover diskutierten Herr Professor Dr. von Hardt, Rektor der Staatlichen Medizinischen Hochschule Hannover, Herr Prof. Dr. med. Dr.h.c. Ulrich Mohr (Senatsbeauftragter für internationale Hochschulfragen der Medizinischen Hochschule Hannover), Professor Dr. Aufderheide und Herr Doz. Dr. Sergej W. Lewanow (Prorektor für ausländische Beziehungen der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow, Russland) die aktuelle Situation und Zukunftsperspektiven des Austauschprogramms zwischen beiden Institutionen. Die Staatliche Medizinische Hochschule Hannover und die Staatliche Medizinische Akademie Kirow sind an einer Fortsetzung des Austauschprogramms sehr interessiert. Es ist bestätigt, dass pro Jahr 4 bis 5 russische Medizinstudenten für einen Monat an der Medizinischen Hochschule Hannover famulieren können. Im Austausch hierfür kommen deutsche Studenten der MHH für 4 bis 6 Wochen nach Kirow, um in den Kliniken der Medizinischen Hochschule zu arbeiten. 24 deutsche Studentinnen und Studenten, die an der SMAK famulierten, betonten insbesondere die praktischen Möglichkeiten in verschiedenen Disziplinen aktiv mitzuarbeiten. Selbst die Assistenz bei Operationen war möglich. Prof. Dr. Oleg W. Solowjow, der Leiter der medizinischen Famulatur der deutschen Studenten, sein Lehrstuhl sowie andere klinische Abteilungen und klinische Lehrstühle der SMAK geben sich die größte Mühe, eine praxisbezogene Famulatur durchzuführen, wodurch sich das Praktikum der deutschen Studenten von Jahr zu Jahr noch verbessert. Fast alle Famulanten von der MHH möchten zum zweiten Mal Kirow besuchen, um eine viermonatige Famulatur zu haben. Es bedeutet auch, dass das Austauschprogramm unter den deutschen Famulantinnen und Famulanten in Kirow erfolgreich und populär ist. Die SMAK garantiert die Reisekosten von Kirow nach Moskau und zurück, medizinische Versicherung, Stipendien und Wohnungskosten in der Stadt Kirow für das Austauschprogramm der deutschen Studenten. Die deutschen Studentinnen und Studenten waren mit ihren neuen Kulturerfahrungen zufrieden. Alle ihre Wünsche bezüglich russischer und Wjatkaer Kultur, Kunst, Handwerk, Holzarchitektur, Malerei, Musik und Volksskulptur wurden erfüllt. Sie haben auch sehr gute Möglichkeiten, die größten Kulturzentren Russlands zu besuchen. Große Bedeutung haben die Pressekonferenzen und Vorlesungen über Deutschland, deutsche Medizin und Hochschulausbildung. Sie nehmen aktiv am Monat der Deutschen Kultur teil, den man traditionell im September veranstaltet. Das Kulturprogramm für die deutschen Famulanten umfasst über 40 diverse Punkten. Für die deutschen Freunde hat der Rat für ausländische Beziehungen der SMAK zahlreiche Büchlein über die russische und Wjatkaer Kultur, Geschichte, Ausbildung und Medizin in Deutsch vorbereitet. Die Studenten der MHK sind für ihre Famulatur an den Kliniken der MHH sehr dankbar. Alle, die Hannover besucht haben, arbeiten aktiv an der Veränderung der Mentalität ihrer zukünftigen Kollegen. Sie beeinflussen die Pädagogik und Methodiken der Lektoren der SMAK. Seit sechs Jahren haben 25 Studentinnen und Studenten der SMAK an den besten Kliniken der MHH und Hannover ihre Famulatur gehabt. Die Berichte von allen Famulantinnen und Famulanten von SMAK zeigen, dass sie mit ihrem Praktikum sehr zufrieden sind. Alle Famulantinnen und Famulanten von SMAK waren und/oder sind die besten Studenten. Sie nehmen aktiv an der wissenschaftlichen Arbeit teil. Unter den ehemaligen Famulanten gibt es Aspiranten und Assistenten der klinischen Lehrstühle der SMAK. Durch die Austauschstudenten werden deutsche Kultur, Traditionen, Kunst und Erfahrungen über Deutschland im Bereich der Medizin, der Wissenschaften und der Sozialarbeit an die MHK gebracht. Sie nehmen insbesondere auch an der Arbeit des internationalen Kulturzentrums der MHK aktiv teil. Mit Spannung werden ihre Berichte über ihre Famulatur an der MHH und ihre Eindrücke über Deutschland aufgenommen. Auf ihrer Initiative hin entstanden die Freundschaft-Zeitschrift und die Doktor-Zeitung, die insbesondere deutsche Beiträge veröffentlichen. Alle diese Studenten betonen, dass das Austauschprogramm Frieden und Freundschaft zwischen Russland und Deutschland festigt. Die Lektoren und Studenten der SMAK bedanken sich für die Überlassung von zahlreichen Monographien, medizinischen Lehrbüchern, Zeitschriften, Zeitungen, Dias, Videofilmen und CD-ROMs über diverse aktuelle Probleme der Pathologie, innere Medizin, Chirurgie, Ökologie, Onkologie, Organisation des Gesundheitswesens Deutschlands und Patientenausbildung im Ausland. Diese helfen täglich bei der Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts an den Fakultäten für Innere Medizin und Kinderheilkunde und an der Fortbildungsfakultät. Die SMAK spricht großen Dank für die erwiesene Gastfreundlichkeit aus, die den Lektoren und Ärzten der Wjatkaer Medizinischen Akademie in so reichem Maße zuteil wurde. Die SMAK dankt für die Fortbildung der 30 Professoren, Dozenten, Lektoren und Ärzte an der MHH und Kliniken Hannovers seit sechs Jahren. Diese Mediziner und Wissenschaftler arbeiten aktiv im Rat für internationale Beziehungen der SMAK und besonders im Deutschen Kultur- und Lehrmittelzentrum der Region Kirow. Es sei betont, dass alle Austauschärzte eine bedeutende Rolle in der medizinischen Ausbildung und im Gesundheitswesen der Stadt und der Region Kirow spielen oder in der nächsten Zukunft spielen können. Unter den russischen Ärzten, die schon ihr Praktikum in Hannover gehabt haben, gibt es 7 Leiter der Lehrstühle der SMAK und 3 Leiter der interregionalen medizinischen Zentren. Das Praktikum in Hannover wurde ein bedeutender Antrieb für 8 Lektoren bei der Arbeit an den Dissertationen und in den erfolgreichen Ausfertigungen dieser wissenschaftlichen Arbeiten. Als Resultate des Austauschprogramms wurden die Initiative von Herrn Prof. Dr. Ulrich Mohr und seinen Kolleginnen und Kollegen, neue Linien in den Bereichen der Chirurgie, Ophthalmologie und gesunder Ernährung zu entwickeln. An der SMAK arbeitet erfolgreich das Informationszentrum der gesunden Ernährung, dem die neueste Literatur regelmäßig zugeschickt wird. Es wäre sehr gut, wenn Herr Prof. Dr. Schlitt und Herr Prof. Dr. Hoffmann, die schon im voraus einverstanden sind, der SMAK zu helfen, Kirow besuchen könnten. Ihre Besuche könnten die Arbeit des Zentrums für Hepatochirurgie und des Zentrums für Ophthalmochirurgie verbessern. Im Juni 1999 zeigte das Treffen von Professor Mohr, Professor Shurawljow, dem Rektor der SMAK, Doz. Dr. Lewanow, Prorektor für ausländische Beziehungen der SMAK mit Herrn Prof. Starodubow, dem Minister für Gesundheitswesen der Russischen Föderation, und Akademiemitglied Prof. Gerassimenko, dem Leiter des Dumakomitees für Gesundheitswesen, und einigen der höchsten Leiter des Russischen Parlaments, dass das Ministerium für Gesundheitswesen der Russischen Föderation und die Leiter des Russischen Parlaments sich recht herzlich bei der MHH für ihren Beitrag bei der Organisation des Internationalen Austauschprogramms zwischen der Staatlichen Medizinischen Akademie Kirow und der Medizinischen Hochschule Hannover und für die große Hilfe bei der Entwicklung und Verbesserung des Gesundheitswesens und der medizinischen Ausbildung in der Stadt und der Region Kirow bedanken. Diese Staatsleute der Russischen Föderation betonten ihre höchste Bewertung des Programms in ihren Dankbriefen an Herrn Prof. Dr. Mohr, Herrn Prof. Dr. von Hardt, den Rektor der MHH und Herrn Oppermann, den Minister für Kultur und Wissenschaft des Landes Niedersachsen. Alle Teilnehmer des Austauschprogramms wären der MHH und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Niedersachsen sehr dankbar, wenn das erfolgreiche Programm das offizielle Statut und Finanzierung bekommen wird. Dafür gibt es alle Ursachen und Grundlagen, und in erster Linie die erfolgreichen sechsjährigen Erfahrungen und große Wünsche aller Teilnehmer und zukünftiger Famulanten und Austauschärzte, diese Beziehungen weiter zu entwickeln. Die MHH und die SMAK hoffen und sind bereit, alles Mögliche zu tun, damit sich dieses Programm auf dem neuen Niveau effektiv entwickeln und eine langjährige Kooperation immer bleiben könnten. Die beiden medizinischen Schulen sind sich bewusst, dass hier durch die Freundschaft und die Zusammenarbeit der Frieden zwischen beiden Völkern gefestigt wird. Die Teilnehmer des Programms schlagen vor, dass es sich in einem neuen Niveau entwickeln würde, das die wissenschaftliche Zusammenarbeit umfassen könnte. Diese Idee wurde vom Ministerium für Gesundheitswesen und dem Komitee für Gesundheitsschutz des russischen Parlaments unterstützt. Diese Zusammenarbeit könnte Ophthalmologie, Ophthalmochirurgie, Hepatochirurgie, Endochirurgie, Psychiatrie, Neurologie, Kardiologie, Kardiochirurgie, Ökologie, Hematologie, soziale und ethnographische Etiologie, Dermatologie, pathologische Morphologie, u.s.w. enthalten. Die aktivsten Mitglieder des Rates für ausländische Beziehungen (RAB) der SMAK sind für diese Bereiche verantwortlich. Diese Menschen könnten gute Partner ihrer deutschen Kollegen werden. Die Finanzunterstützung könnte die Entwicklung des wissenschaftlichen Teils des Programms verbessern. Die SMAK lädt Herrn Prof. Dr. von Hardt, den Rektor der MHH, und Herrn Prof. Dr. Mohr, den Leiter der ausländischen Beziehungen der MHH, zu einem offiziellen Besuch nach Kirow in günstiger Zeit im April, Mai oder Juni 1999 ein, um die Perspektiven zu besprechen. Als Resultat dieses Besuches könnte ein offizielles Abkommen über die weitere Entwicklung des Programms zwischen der MHH und der SMAK sein. Medizinische Hochschule Hannover und Staatliche Medizinische Akademie Kirow Ergebnisprotokoll Hannover, Oktober 1999 Teilnehmer:
Insgesamt 25 russische Medizinstudenten haben an der MHH famuliert, im Gegenzug reisten 24 deutsche Studenten nach Kirow. Die bisherigen Famulanten betonen insbesondere das Engagement von Herrn Professor Dr. Oleg W. Solowjow, der eine praxisorientierte Famulatur organisiert. Die russische Seite trägt die Kosten für Unterkunft und Verpflegung für unsere Studenten sowie die Reisekosten per Bahn von Moskau nach Kirow und zurück. Von unseren Studenten wird erwartet, dass sie als "Botschafter" des Landes bzw. der Hochschule auftreten und Vorträge über Deutschland, die deutsche Medizin und die Ausbildung der Studenten an den Hochschulen halten und aktiv am Seminar: "Monat der deutschen Kultur" teilnehmen. Sowohl die russischen Studenten als auch die Ärzte erhalten von uns einen finanziellen Zuschuss aus Spenden der Industrie zur Deckung der Lebenshaltungskosten. Die Bedeutung des Aus- und Fortbildungsaufenthaltes für die russischen Mediziner liegt in der Sammlung von Erfahrungen, Behandlungskonzepten sowie im Erlernen bestimmter Techniken, die sie, unter Berücksichtigung der in Kirow existierenden Möglichkeiten, in das russische Gesundheitswesen einzubringen und umzusetzen versuchen. Vor allem unter dem Aspekt der zukünftigen Entwicklung der medizinischen Akademie in Kirow, werden nur besonders ausgewählte Studenten und Ärzte an die Medizinische Hochschule Hannover geschickt. Von diesen erwartet man aber dann, dass sie in der Zukunft aktiv an der Gestaltung ihrer Akademie mitwirken. Seit dem Bestehen der Austauschprogramme - seit 6 Jahren - besuchten 30 russische Ärzte die Medizinische Hochschule Hannover und einzelne städtische Kliniken. Sieben dieser Kollegen besetzen mittlerweile wesentliche Positionen an der medizinischen Akademie und drei sind als Leiter überregionaler medizinischer Zentren eingesetzt - dies wird als wachsender Beweis für den Erfolg des Austauschprogrammes gewertet. Das Programm wird auch von der russischen Regierung unterstützt. Anlässlich einer Audienz des Senatsbeauftragten der MHH, Herrn Professor Mohr, beim Minister für das Gesundheitswesen der russischen Föderation, Herrn Starodubow, und dem Leiter des Dumakommitees für das Gesundheitswesen, Herrn Gerassimenko, wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Kirow und Hannover besonders herausgestellt. Es wurde unter anderem auf die hierdurch mögliche Entwicklung und Verbesserung der medizinischen Versorgung in der Region Kirow hingewiesen. Zur Festigung und Vertiefung der bestehenden Kontakte überbringt der Prorektor für internationale Beziehungen, Dozent Dr. Levanov, die Einladung des Rektors Professor Shurawljow an Herrn Professor von der Hardt, die staatliche medizinische Akademie Kirow zu besuchen. Als möglicher Zeitpunkt wird der Mai 2000 vorgeschlagen. Dabei sollen insbesondere Fragen des Austauschprogrammes sowie die Bedingungen für eine mögliche Partnerschaft diskutiert werden. Hannover, Oktober 1999 Prof.Dr.med.H. von der Hardt Dozent Dr. S. Levanov Prof.Dr.Dr.h.c.mult. U.Mohr | ||